Nicole Tappert
Europäische Jugendwoche 2011 – Was ist passiert?
Unter dem Titel „HEY YOU! SPE@K UP! JOIN IN“ fand in 33 Ländern vom 15. bis 21. Mai 2011 zum dritten Mal die Europäische Jugendwoche statt. Im Rahmen der Jugendwoche in Deutschland luden Eurodesk und JUGEND für Europa unter dem Motto „JUGEND IN AKTION wirkt!“ zu zahlreichen Aktionen ein.
Tour durch Deutschland: Eurodesk-Ausstellung
Eurodesk nutzte die Gelegenheit der Jugendwoche und schickte die Ausstellung „Wege ins Ausland“ auf Deutschlandtour. In verschiedenen Städten konnten sich Jugendliche auf Messen und Informationsveranstal-tungenzu ihren Möglichkeiten im Ausland informieren. Dabei erhielten sie einen Überblick über die verschiedenen Formen des Auslandsaufenthaltes und konnten sich zu Bewerbungsabläufen, Fristen und Fördermöglichkeiten u.a. für Jugendbegegnungen, Schulaufenthalte, Praktika oder Freiwilligendienste beraten lassen.
So luden die Eurodesk-Partner in Babenhausen zu einer „Tour de Bibliothek“ ein und standen jungen Leuten zu ihren Fragen rund um das Thema Auslandsaufenthalt Rede und Antwort. Auch in Essen waren interessierte Jugendliche aufgerufen am 18. Mai zum Info-Tag in den Essener „Bildungspunkt“ zu kommen. Vor Ort konnten sie sich zu ihren Mobilitätschancen beraten lassen sowie Live-Berichte von ehemaligen Freiwilligen und eine Europa-Ausstellung erleben. Neben einer Quasselbox, in der man medial die Möglichkeit hatte, Fragen und Statements zu Europa zu hinterlassen, konnten im Europa-Puzzle die eigenen Geographiekenntnisse unter Beweis gestellt werden. Die Eurodesk-Ausstellung konnte außerdem in Erfurt, Fürstenwalde, Rostock, Hamburg, Kassel, Steinfurt und Düsseldorf bestaunt werden.
Mit dem Europa-Zug durch Brandenburg
Vom 16.- 18. Mai wurde in Fürstenwalde zum Thema Jugend-Europa-Beschäftigung informiert. In einem Demokratieworkshop konnten die Teilnehmer/innen grundlegende Fragen zu ihren Beschäftigungsmöglichkeiten klären und Vorstellungen zur Verbesserung der Situation der Jugend in der Region äußern. Die Ergebnisse des Workshops konnten anschließend mit Politikern diskutiert werden. Am dritten Tag der Aktion fuhr der Europa-Zug von Fürstenwalde über Eisenhüttenstadt nach Frankfurt/Oder. In einem von Jugendlichen gestalteten Zug wurden die Ergebnisse der Workshops präsentiert. In sogenannten „Living Libraries“ konnten ExpertInnen als eine Art „lebendes Buch“ ausgeliehen und zu ihren eigenen Auslandserfahrungen interviewt werden. Während der Zwischenstopps fanden in den Bahnhöfen zeitgleich zahlreiche Aktionen wie Theateraufführungen, Diskussionen und Ausstellungen statt und lokale Initiativen und Vereine konnten sich und ihre Ideen vorstellen, so dass Reisende auch spontan dazu kommen konnten, um sich zu informieren.
Jugend flasht Europa
…und macht die Nacht zum Tag. Höhepunkt der Woche waren die zahlreichen Flashmob-Aktionen in vielen deutschen Städten wie Bonn, Berlin, Magdeburg, Halle oder Hamburg. Mit der Aktion „Flash Europe“ sollte insbesondere auf das EU-Programm JUGEND IN AKTION und dessen Fortbestand nach 2013 aufmerksam gemacht werden. So versammelten sich Leute in Bonn, Essen, Rostock und Hamburg um Punkt 21:59 Uhr mit ihren Handys und Kameras ein Blitzlichtgewitter zu starten. Auch die Eurodesk-Partner in Sachsen-Anhalt veranstalteten verschiedenen Flashmobaktionen zum EU-Programm. So fand auf dem Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und auf dem Magdeburger Domplatz ein Flashmob statt, bei dem Hüte in den Farben von JUGEN IN AKTION an die Teilnehmer/innen verteilt wurden. Gemeinsam mit zwei politischen Vertretern wurde das Logo des EU-Programms nachgebildet. Abends konnten sich die Leute auch in Halberstadt am „Flash Europe“ Blitzlichtgewitter beteiligen.
