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Studie belegt: Kampagne "watch your web" ist erfolgreich

Logo von watch your webSeit Juni 2009 wirbt das Projekt „Jugend online“ bei IJAB mit der Kampagne „watch your web“ unter Jugendlichen für einen sensiblen Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken.

Maren Gaidies von schülerVZ hat nun untersucht, ob „watch your web“ Wirkung zeigte.

Das Fazit aus der Studie lautet:

"Beide Kampagnen, „watch your web“ wie „Respekt im Netz“, können nach den beschriebenen Ergebnissen als erfolgreich beurteilt werden. Wenn man von einer Gesamtnutzerzahl von über 5,4 Millionen schülerVZ-Nutzer(inne)n ausgeht, wurde mit Bekanntheitsgraden von rund 30 % (im Falle von „watch your web“) und 90 % (im Falle von „Respekt im Netz“) in kürzester Zeit eine enorme Zahl von Jugendlichen erreicht.

Wichtig erscheint, dass bei der Entwicklung zukünftiger Konzepte – unabhängig davon, ob auf eine bestimmte Zielgruppe gerichtet oder nicht – immer neue Wege zu suchen sind, die gleichzeitig die Adressaten überraschen und sie doch auf eine ihnen vertraute und entsprechende Weise ansprechen.

Und um dies zu erreichen, empfiehlt es sich, Jugendliche selbst umfangreich in die Konzeptentwicklung einzubinden, oder sie sogar ihre Konzepte mit entsprechender Unterstützung – im Sinne des peer-to-peer – umsetzen zu lassen. Die sich beteiligenden Jugendlichen haben dabei die Chance, sich intensiv mit den entsprechenden Themen auseinander zu setzen, und das Endprodukt könnte eine höhere Glaubwürdigkeit bei den jugendlichen Adressaten erzielen. Kampagnen sollten als eine von mehreren Säulen der Medienkompetenzvermittlung an Jugendliche betrachtet werden, an die keine überhöhten Erwartungen geknüpft werden sollten. Sie können verschiedene Themen in das Blickfeld der Jugendlichen rücken und zum Nachdenken anregen. Ein Transfer der Inhalte in das persönliche Mediennutzungsverhalten der Rezipient(inn)en ist zwar möglich, ein Großteil der Nutzer(innen) wird dazu jedoch Unterstützung von weiteren Seiten benötigen. Wie auch schon bei der Kampagne „watch your web“ umgesetzt, ist es dabei wünschenswert, dass Kampagneninhalte in Schulen und Jugendeinrichtungen aufgenommen und vertieft werden."

Den gesamten Text der Kurzstudie können Sie hier lesen: bitte klicken (externer Link)! 

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