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OECD-Studie „International Migration Outlook“: Deutschland für ausländische Studenten besonders interessant

Deutschland ist eines der Hauptzielländer für ausländische Studierende. Dies geht aus dem Internationalen Migrationsausblick 2010 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Demnach gibt es gut 200.000 internationale Studierende in deutschen Universitäten. Weitere bei Auslandsstudenten beliebte Länder sind die USA, Großbritannien, Australien und Frankreich. Allerdings ist die Zahl internationaler Studenten in Deutschland in den vergangen Jahren deutlich langsamer gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern.

Dafür kann Deutschland bei Graduiertenn eine höhere Attraktivität als Arbeitsmarkt verzeichnen: etwa 30 Prozent der Absolventen aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz bleiben im Anschluss an ihr Studium dauerhaft in Deutschland, die meisten kommen aus China, Russland, der Türkei und der Ukraine. In anderen OECD-Ländern liegt die durchschnittliche Bleibequote bei laut Migrationsausblick 21 Prozent.

Der jährlich erscheinende „International Migration Outlook“ untersucht die Entwicklungen im Bereich Wanderungsbewegung und Migrationspolitik in den OECD-Ländern.

Mehr Informationen: http://www.oecd.org/document/9/0,3343,de_34968570_35008930_45620617_1_1_1_1,00.html

  

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