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UNICEF-Report über Aids und Kinder in Osteuropa und Zentralasien

In Osteuropa und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion breitet sich eine verdeckte Aids-Epidemie unter benachteiligten Kindern und Jugendlichen rasant aus, vorangetrieben durch eine explosive Mischung aus Drogenmissbrauch und sexueller Übertragung unter Heranwachsenden, die am Rande der Gesellschaft leben. Die bestehenden Gesundheits- und Aufklärungsprogramme erreichen diese Risikogruppen nicht, stattdessen werden die Betroffenen als delinquent und „asozial“ gebrandmarkt. Dies ist Ergebnis des neuen UNICEF-Reports zu Aids und Kindern in Osteuropa und Zentralasien, der am 19. Juli 2010 auf der Welt-Aids-Konferenz in Wien vorgestellt wurde.
Nach Meinung von UNICEF müssen an die Stelle von Schuldzuweisung und Ausgrenzung Hilfe und Verständnis treten. In den 27 Staaten Osteuropas und Zentralasiens leben und arbeiten allein über eine Million Kinder auf der Straße. Schätzungsweise 3,7 Millionen Menschen spritzen Drogen – viele beginnen damit bereits im Jugendalter.
Eine Zusammenfassung des UNICEF-Reports in deutscher Sprache steht ebenso wie der gesamte englische Text der Studie zum Download zur Verfügung.

Zusammenfassung des Reports (pdf): hier klicken!
Gesamter Report (pdf): hier klicken!

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