Angebote für Fachkräfte

Fachprogramme mit Spanien,

Hintergrundinformationen  

 

Fachprogramme mit Spanien

In den Jahren 2005 - 2008 wurden in der Zusammenarbeit mit Spanien zwei Themen schwerpunktmäßig bearbeitet: "Jugend und Migration" und "Jugend und Beschäftigung".

Die Fachprogramme zum Thema "Jugend und Migration" wurden im Rahmen des Projektes JiVE. Jugendarbeit international - Vielfalt erleben wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Den Bericht der wissenschaftlichen Begleitung können Sie hier herunterladen:

Deutsch-spanischer Fachkräfteaustausch 2005-2008. Bericht der wissenschaftlichen Begleitung

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der IJAB-Seite "Jugend und Migration".

Fachprogramme 2009

Jugendinformation als Voraussetzung für gesellschaftspolitische Partizipation von Jugendlichen
Fachprogramm in Madrid, 25. - 27.11.2009

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Bereich Jugend
Fachprogramm in Berlin, 2. - 4.11.2009

Fachprogramme 2008

Jugend und Migration: kommunale Jugendpolitik
Fachprogramm in Bonn, 10. - 14.11.2008

Beschäftigung und berufliche Integration von Jugendlichen
Fachprogramm in Bielefeld, 9. - 13.06.2008

Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund: Migration und Zivilgesellschaft
Fachprogramm in Sevilla, Algeciras und Cádiz, 25. - 30.05.2008

Fachprogramme 2007

International Event for Youth Employment Experiences EEE 10+10 EXPERIENCIAS 10
Konferenz in Mérida, 25.11. - 01.12.2007 (Abschlussbericht)

Fachprogramme 2006

Integration Jugendlicher und Netzwerke
Fachprogramm in Norderstedt, 14.11. - 18.11.2006 (Abschlussbericht und ausführliche Dokumentation)

Beschäftigung und berufliche Integration Jugendlicher
Kontaktseminar in Mollina (Málaga), 18. - 22.10.2006

Jugend und Migration
Kontaktsminar in Königswinter, 29.05. - 01.06.2006 (Dokumentation (1,5 MB) und Abschlussbericht)

Fachprogramme 2005

Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Workshop in Mollina/Málaga, 07.11. - 10.11.2005 

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Jugendinformation als Voraussetzung für gesellschaftspolitische Partizipation von Jugendlichen
Fachprogramm in Madrid, 25. - 27.11.2009  

„Jugendinformation als Voraussetzung für gesellschaftspolitische Partizipation Jugendlicher“ war das Thema eines deutsch-spanischen Fachkräfteprogramms, das vom 25. bis 27. November 2009 in Madrid stattfand. Drei deutsche Fachkräfte besuchten das Koordinationsbüro der Jugendinformationszentren der Autonomen Region Madrid und informierten sich über die Aufgaben der spanischen Jugendinformationszentren, über ihre inhaltliche Schwerpunktgestaltung sowie über das stark ausgebaute Netzwerk der spanischen Jugendinformationszentren.
Im Rahmen des Fachprogramms wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Informationsbedürfnisse deutscher und spanischer Jugendlicher ausführlich erörtert. Die Themen Wohn- und Arbeitsverhältnisse junger Menschen stehen im Vordergrund der Jugendarbeit und Jugendpolitik Spaniens. Das zeigen auch die Nachfragen junger Spanier in den dortigen Jugendinformationszentren. Entsprechend wird auch ihr Angebot gestaltet. In Deutschland steht dagegen das Thema Auslandsaufenthalte im Vordergrund der Informationsarbeit der Jugendinformationszentren. Aber auch Gesundheit, Freizeit(gestaltung), kulturelles und soziales Engagement sind wichtige Themenfelder, die hier nachgefragt werden.

Die Gespräche mit dem Spanischen Jugendring und der Nichtregierungsorganisation Walsala verdeutlichten die Anforderungen und Herausforderungen, vor denen sowohl deutsche als auch spanische Fachkräfte der Jugendinformation stehen. Dazu zählt zum einen die Frage nach einer besseren Erreichbarkeit von sozial benachteiligten Jugendlichen für die Jugendinformationszentren. Das Ziel ist hier, deren Chancen in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern helfen. Zum anderen ist die Frage wichtig, wie Strukturen und Angebote der Jugendinformation so gestaltet werden, dass Jugendliche stärker daran partizipieren können. Im Zusammenhang damit kam auch die Rolle der "Peer-Experten" zur Sprache. Ein Good-Practice-Beispiel dafür lieferte der Besuch des Jugendhauses Waslala in Alcobendas nahe Madrid, das durch Eigeninitiative von jungen Menschen im Ort gegründet wurde und ausschließlich von ehrenamtlich tätigen Jugendlichen geleitet wird. Vorrangiges Ziel von Waslala ist, Türen für Jugendliche zu öffnen und sie zu ermutigen, sich auch auf internationaler Ebene auszutauschen. Weiterführende Informationen erteilt Lejla Bubic (bubic(at)ijab.de). 

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Deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Bereich Jugend
Fachprogramm in Berlin, 2. - 4.11.2009

Am 1. Januar 2010 übernimmt Spanien die EU-Ratspräsidentschaft. Entsprechend kommen im Rahmen der Europäischen Jugendpolitik auf die Vertreter der spanischen Jugendarbeit und Jugendpolitik in nächster Zeit vielfältige Aufgaben zu. Anfang November kam daher eine hochrangige spanische Delegation mit Vertreter(inne)n des Spanischen Jugendinstituts INJUVE nach Berlin, um sich über die Erfahrungen und Ergebnisse der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 im Bereich Jugend zu informieren. Dabei trafen sie sich mit den Programmreferent(inn)en von IJAB und Jugend für EUROPA, die das Jugendevent 2007 organisiert hatten, aber auch mit den Vertreter(inne)n des BMFSFJ, Abteilung Europäische Jugendpolitik, die weitere wichtige Veranstaltungen im Rahmen des strukturierten Dialogs durchgeführt haben. Außerdem stand ein Besuch beim DBJR im Haus der Jugend in Berlin auf der Tagesordnung, von dem die spanische Delegation viele inhaltliche und organisatorische Anregungen mitnehmen konnte.

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Jugend und Migration: kommunale Jugendpolitik
Fachprogramm in Bonn, 10. - 14.11.2008

Das Fachprogramm „Jugend und Migration: kommunale Jugendpolitik“ war die letzte Veranstaltung einer dreijährigen Zusammenarbeit mit  Spanien zum Schwerpunktthema „Jugend und Migration“.
Auf deutscher Seite nahmen Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste und auf spanischer Seite Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der Jugendmigrationsarbeit teil. Im ersten Programmteil wurden verschiedene Aspekte kommunaler Jugendpolitik zur Integration Jugendlicher mit Migrationshintergrund diskutiert. Zum einen ging es dabei um übergeordnete Fragen von Integrationskonzepten, wie z.B. Wahrnehmung bei der Bevölkerung, Kriminalisierung, Gewalt und Prävention. Zum anderen setzten sich die Teilnehmenden auf der Ebene der praktischen Arbeit mit Formen, Akteuren und Instrumenten kommunaler Integrationsansätze auseinander. Dabei wurden u.a. auch Beteiligungsformen für Jugendliche mit Migrationshintergrund auf kommunaler Ebene diskutiert. Der intensive und praxisnahe Austausch guter Praxis war für die Beteiligten in beiden Ländern sehr bereichernd.

Der zweite Teil des Programms diente der Analyse und Auswertung der deutsch-spanischen Zusammenarbeit zum Schwerpunktthema Jugend und Migration in den Jahren 2005 – 2008.
Im Mittelpunkt der Analyse standen die Erfahrungen und der praktische Erkenntnisgewinn der Teilnehmenden aus der dreijährigen Zusammenarbeit. Gleichzeitig lieferte die Auswertung zahlreiche Anregungen für die zukünftige Ausgestaltung der deutsch-spanischen Zusammenarbeit.
Darüber hinaus wurde das Programm im Rahmen des Projekts „JiVE. Jugendarbeit International – Vielfalt erleben“ von der Fachhochschule Köln wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse werden in den Gesamtbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts einfließen, der 2010 fertig gestellt wird.

Die Dokumentation steht hier zum Download zur Verfügung. Weiterführende Informationen erteilt Claudia Mierzowski (mierzowski(at)ijab.de).

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Beschäftigung und berufliche Integration von Jugendlichen
Fachprogramm in Bielefeld, 9. – 13.06.08

GarnspulenIm Rahmen des 2005 zwischen Spanien und Deutschland vereinbarten Schwerpunktthemas „Beschäftigung und berufliche Integration von Jugendlichen“ führte IJAB vom 09. bis 13. Juni 2008 ein deutsch-spanisches Fachprogramm in Bielefeld durch. Nach einer ausführlichen Beschäftigung mit dem Dualen System der beruflichen Bildung in Deutschland konnten die spanischen Teilnehmenden das bisher einzigartige Modell des „Jugendhauses Bielefeld“ kennen lernen: eine Bürogemeinschaft der Kommune, welche die Jugendberufshilfe nach SGB VIII und die Dienste der Arbeitsagentur (SGB II) zusammenfasst, so dass jugendliche Arbeitslose im Übergang von Schule Beruf einen zentralen Ansprechpartner haben. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Projekte der Jugendberufshilfe und der beruflichen Bildung in freier Trägerschaft besucht.

Der Abschlussbericht steht hier zum Download zur Verfügung. Weiterführende Informationen erteilt Claudia Mierzowski (mierzowski(at)ijab.de).

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Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund: Migration und Zivilgesellschaft
Fachprogramm in Sevilla, Algeciras und Cádiz, 25.-30.05.08

Im Rahmen des in der deutsch-spanischen Zusammenarbeit vereinbarten Schwerpunktthemas „Migration und Integration“ nahmen sieben deutsche Fachkräfte aus Jugendmigrationsdiensten am deutsch-spanischen Fachprogramm „Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund: Migration und Zivilgesellschaft“ teil, das IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit im Auftrag des BMFSFJ und in Zusammenarbeit mit dem spanischen Jugendinstitut (INJUVE) vom 25. bis 30.05.2008 in Spanien durchführte. In Sevilla, Algeciras und Cádiz konnten sich die Fachkräfte ein Bild von der Integrationspolitik Spaniens und speziell Andalusiens machen, die Situation der jugendlichen Migranten in Andalusien kennen lernen, Projekte für jugendliche Migranten besichtigen und mit spanischen Fachleuten diskutieren.

Meerenge von GibraltarBesonders beeindruckt hat die Fachkräfte der 2. umfassende Integrationsplan der andalusischen Regierung (2006-2009), der zum Ziel hat die soziale, berufliche und persönliche Integration der Immigranten in die andalusische Gesellschaft zu unterstützen. Damit werden die Immigranten als Subjekte wahrgenommen, die mit Rechten und Pflichten ausgestattet sind. Ihr gleichberechtigter Zugang zur andalusischen Gesellschaft und zu den grundlegenden sozialen Diensten soll sicher gestellt werden. Die andalusische Gesellschaft und Politik erscheinen insgesamt gegenüber Migranten sehr offen und wenig restriktiv. So wurden in den besuchten Projekten auf unterschiedliche Weise mit öffentlicher Förderung die „persönlichen Migrationsprojekte“ der jungen Migranten und Migrantinnen mit und ohne Papiere unterstützt.

Der Abschlussbericht steht hier zum Download zur Verfügung. Weiterführende Informationen erteilt Claudia Mierzowski (mierzowski(at)ijab.de).

 

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Hintergrundinformationen

Glossar

Was heißt eigentlich Jugendhilfe auf Spanisch?
Schlagen Sie diese und andere Übersetzungen nach in unseren Schlüsselbegriffen der Kinder- und Jugendhilfe Deutsch-Spanisch, die Sie bei IJAB bestellen oder selbst herunterladen können.

 

Jugendpolitische Informationen über Deutschland in spanischer Sprache

Welche Informationen über das deutsche System der Kinder- und Jugendhilfe kann ich spanischen Fachleuten mit auf den Weg geben?
Hierbei helfen Ihnen unsere Präsentationsfolien unter http://www.kinder-jugendhilfe.info/. Laden Sie hier die Sprachversionen Deutsch und Spanisch direkt herunter.

Bei DIJA, der Datenbank für Internationale Jugendarbeit finden Sie Länderinformationen über Deutschland in spanischer Sprache. Diese können sie hier herunterladen: Banco de datos para el trabajo juvenil internacional - Alemania

 

Jugendpolitische Informationen über Spanien

Wie sieht die Jugendpolitik in Spanien aus und was sind ihre Besonderheiten?
DIJA, die Datenbank für Internationale Jugendarbeit (www.dija.de), zeigt es Ihnen. Lesen Sie hier die Länderinfos zu Spanien.

Zusätzlich hat DIJA anlässlich der am 1.01.2010 begonnenen spanischen EU-Ratspräsidentschaft im Länderfokus Spanien umfangreiche Informationen zum Thema Kinder- und Jugendpolitik zusammengestellt.

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