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10 Jahre weltwärts-Freiwilligendienst: DIE LINKE fragt kritisch nach, Bundesregierung antwortet

10 Jahre weltwärts-Freiwilligendienst - Anlass genug für die Fraktion DIE LINKE, eine kleine Anfrage an die deutsche Bundesregierung zu stellen. Die Antwort auf die 36 Fragen liegt jetzt vor. Die Bundesregierung zieht eine positive Bilanz und wertet den Freiwilligendienst als "einen wichtigen Beitrag zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen".

Zu den Stärken des Programms werden die "staatlich-zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit" und die "Vernetzung engagierter Einzelpersonen und Organisationen weltweit" gerechnet. Als Schwächen beziehungsweise als weiter bestehende Herausforderung werden die Bereiche "Inklusion und Diversität der Zielgruppe" benannt.

Die deutsche Bundesregierung sagt in ihrer Antwort, dass sie bestrebt ist, das Verhältnis zwischen Freiwilligen, die in Länder des globalen Südens (Nord-Süd-Freiwillige) gehen und denen, die aus Ländern des globalen Südens nach Deutschland (Süd-Nord-Freiwillige) kommen, weiter anzugleichen. Ebenso soll das Rückkehrer-Engagement stärker gefördert werden.

Zudem finden sich in der Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage umfassende statistische Angaben zu

  • der Anzahl der Nord-Süd-Freiwilligen,
  • den Zielländern dieser Freiwilligen,
  • der proportionalen Verteilung von Süd-Nord-Freiwilligen zur Einwohnerzahl der Bundesländer sowie
  • den erteilten, abgelehnten, zurückgezogenen und bearbeiteten Visa für einen Freiwilligendienst  im Rahmen der Süd-Nord-Komponente von weltwärts.

Anfrage und Antwort finden Sie auf der Webseite des Dokumentations- und Informationssystems des Deutschen Bundestages.

Quelle: Dokumentations- und Informationssystem des Deutschen Bundestages

Redaktion: DIJA

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