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Austausch zu Fragen der Integration: US-amerikanische Delegation zum Gegenbesuch in Deutschland

Das Programm „Welcoming Communities Transatlantic Exchange” (WCTE) bringt mehr als 40 Fachleute aus den USA und der Bundesrepublik Deutschland zusammen, um sich über erfolgreiche Ansätze bei der Aufnahme und Integration von Einwanderern und Flüchtlingen auf beiden Seiten des Atlantiks auszutauschen. Bereits im Frühjahr bereisten deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrere Orte in den Vereinigten Staaten, der Gegenbesuch der US-amerikanischen Delegation findet vom 3. bis 14. November 2018 in Deutschland statt, hiervon drei Tage in Hamburg.

Die Teilnehmenden des Programms setzen sich aus Personen zusammen, die einen unmittelbaren Bezug zur Aufnahme und Integration von Zugewanderten und Geflüchteten haben. Während des persönlichen Austauschs nehmen die Delegierten an Treffen mit Experten aus dem Bereich Integration teil, treffen sich mit geflüchteten Menschen, erarbeiten Aktionspläne und informieren sich über lokale und nationale Immigrationsstrategien. Neben den beteiligten Gemeinden werden auch die Hauptstädte der beiden Länder besucht, um Treffen mit hochrangigen Repräsentanten der Regierungen und von NGOs wahrzunehmen.

Die deutsche WCTE-Delegation war vom 28. April bis zum 9. Mai 2018 in den USA zu Besuch, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen neben Hamburg aus Frankfurt am Main, Iserlohn sowie den Landkreisen Bautzen (Sachsen) und Teltow-Fläming (Brandenburg). Für Hamburg waren Anselm Sprandel, Leiter des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge (ZKF), Jorge Birkner vom Bezirksamt Bergedorf, Lena Blum von der BürgerStiftung Hamburg, Lilly Murmann vom Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen (BHFI), und Marina Sokolowski von 'f & w fördern und wohnen' mit dabei.

Anselm Sprandel: „Unsere US-amerikanischen Kolleginnen und Kollegen bringen sehr viel Erfahrung im Zuzug von Immigranten mit, nicht umsonst gelten die USA als das Einwanderungsland schlechthin. Anderseits weht ihnen aber auch gerade der politische Wind hart ins Gesicht“.

Ab morgen, 7. November, bis einschließlich 9. November 2018 findet der Gegenbesuch der US-amerikanischen WCTE-Teilnehmenden aus Anchorage (Alaska), Boston (Massachusetts), Charlotte (North Carolina) und Montgomery County (Maryland) in Hamburg statt. Anselm Sprandel wird die Delegation in Empfang nehmen und neben zwei Folgeunterkünften von 'f & w fördern und wohnen' auch die Hochbahn besuchen, die Geflüchtete zu Busfahrer(inne)n ausbildet. Des Weiteren wird sich die Delegation mit Dr. Melanie Leonhard, Senatorin der Sozialbehörde, Staatsrätin Petra Lotzkat und US-Generalkonsul Richard Yoneoka treffen. Auch ein Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von BHFI, BürgerStiftung Hamburg und ehrenamtlichen Initiativen ist geplant.

„Wir freuen uns darauf, der Delegation die Erfolge in der Aufnahme und Integration von Geflüchteten präsentieren zu können, die die Stadt Hamburg - gemeinsam mit der Zivilgesellschaft - in den letzten Jahren errungen hat“, so Flüchtlingskoordinator Anselm Sprandel.

Der „Welcoming Communities Transatlantic Exchange“ wird durchgeführt von „Cultural Vistas“, einer gemeinnützigen Organisation, die Bildungs- und professionelle Austauschprogramme in den USA anbietet. Das Programm findet in Zusammenarbeit mit „Welcoming America“ und der Heinrich-Böll-Stiftung Nordamerika statt und wird unter anderem durch das Transatlantik-Programm der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Den Bericht über den Besuch der Hamburger Delegation in den USA finden Sie auf der Webseite der Stadt Hamburg.

Quelle: Pressestelle des Senats der Stadt Hamburg

Redaktion: DIJA

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