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Vereinbarung zur Gründung eines Deutsch-Israelischen Jugendwerkes getroffen

Bild: SCY / pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Bei einem Treffen in Jerusalem haben sich Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und der israelische Erziehungsminister, Naftali Bennet, auf die Gründung eines Deutsch-Israelischen Jugendwerkes verständigt.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Die Verbindung zwischen Israel und Deutschland hat eine besondere Qualität. Wir haben uns auf die Gründung eines Deutsch-Israelischen Jugendwerkes verständigt, weil wir überzeugt sind, dass die Geschichte auch Auftrag für die Zukunft ist. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Holocaust wollen wir die Grundlage dafür schaffen, Wissen von Generation zu Generation weiterzugeben. Es ist wichtig, dass junge Menschen in Deutschland und in Israel ein gemeinsames, realistisches Bild über die Vergangenheit und die Gegenwart entwickeln. Nur so wird es möglich sein, gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Junge Menschen aus Israel und Deutschland sollen sich besser kennenlernen, Verständnis füreinander entwickeln, Freundschaften knüpfen. Dafür soll das Jugendwerk die nötigen Strukturen bieten.“

Die Gespräche fanden im Rahmen der „Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen“ statt. In der „Gemeinsamen Erklärung der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und des Ministerpräsidenten des Staates Israel“ heißt es wörtlich: „Die Regierungen haben auf dem Gebiet des Jugendaustauschs, als einem wichtigen und wirksamen Element des gegenseitigen Kennenlernens, zusammengearbeitet und sich auf das Ziel verständigt, ein deutsch-israelisches Jugendwerk zu schaffen.“

Das Ziel der Bundesregierung, den Jugendaustausch zwischen Deutschland und Israel auszubauen und dazu ein Jugendwerk zu gründen wird auch durch den Deutschen Bundestag mit dem Beschluss 19-444 vom 17.01.2018 unterstützt. Eine Vielzahl von Akteuren in beiden Ländern sichert seit vielen Jahren mit großem Engagement und mit großer Ausdauer die Kontinuität des Austausches. Dieses Engagement wollen wir künftig verstärkt unterstützen.

Die Pressemitteilung ist auf der Internetseite des BMFSFJ zu finden.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Redaktion: DIJA

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