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Ausbau des deutsch-israelischen Jugendaustauschs: Kleine Anfrage der FDP beantwortet

Mitte August 2018 haben Abgeordnete der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag eine Anfrage an die deutsche Bundesregierung zum Ausbau des deutsch-israelischen Jugendaustausches gerichtet. Die Anfrage umfasst 22 Fragen, deren Antworten nun durch die Bundesregierung vorgelegt wurden.

In ihrer Antwort legt die Bundesregierung unter anderem statistische Angaben zu Teilnehmenden an Jugend- und Fachkräftebegegnungen vor, die bis ins Jahr 2000 zurückgehen. Zu den Aufenthaltsorten der Jugendlichen bei den Besuchen in Israel im Rahmen des deutsch-israelischen Jugendaustauschs im schulischen und im außerschulischen Bereich liegen keine Angaben vor.

Das Finanzvolumen des Bundes umfasst Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ, seit 2000), des Auswärtigen Amts (AA, seit 2000) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF, seit 2014). Zum Vergleich die Mittel 2014 und 2017:

BMFSFJAABMBF
20142.200.000 € 207.064 € 82.840 €
20172.259.000 €209.231 € 120.278 €

Zu der von der FDP nachgefragten Entwicklung des Finanzvolumens der Bundesländer für den deutsch-israelischen Jugendaustausch liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor. Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stellen jährlich Zuschüsse für die Arbeit der Geschäftsstelle von ConAct-Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch zur Verfügung.

Auf die Frage nach der in zwei Bundestagsbeschlüssen enthaltenen Forderung nach der Umsetzung eines deutsch-israelischen Jugendwerks heißt es, dass noch kein konkreter Zeitplan vorläge.

Beide Dokumente - Anfrage und Antwort - finden Sie auf der Webseite des Deutschen Bundestags.

Quelle: Deutscher Bundestag

Redaktion: DIJA

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