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1. Bundesbericht zur internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung beschlossen

Weltweite Zusammenarbeit und Vernetzung stärken den Wissenschaftsstandort Deutschland. Dies geht aus dem "Bericht zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung 2014-2016" hervor. Dieser wurde unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt und vom Bundeskabinett am 28. Juni 2017 beschlossen. Im Jahr 2015 stellte allein das BMBF mehr als 800 Millionen Euro für internationale Kooperationen zur Verfügung.

Der Bericht zeigt die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für Deutschland. Mehr als 85.000 ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschten im Jahr 2014 an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Umgekehrt sammeln auch immer mehr Deutsche wertvolle Auslandserfahrung - im selben Jahr arbeiteten rund 43.000 deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland.

Der Aufbau und Betrieb großer Forschungsinfrastrukturen sowie Deutschlands Beteiligung an internationalen Großgeräten der Grundlagenforschung sind zentrale Instrumente der Bundesregierung, um Forschungsexzellenz durch weltweite Kooperation zu stärken. Auch im Bereich der Berufsbildung ist Deutschland ein gefragter Partner, der derzeit 17 Länder innerhalb und außerhalb Europas beim Auf- und Ausbau von Berufsbildungssystemen berät.

Einen besonderen Schwerpunkt legt der Bericht auf die Zusammenarbeit in Europa. Denn für den europäischen Zusammenhalt sind Bildung und Forschung essentiell, es sind die Politikbereiche in denen ein gemeinsames Europa tatsächlich gelebt wird, wo es seinen Zusammenhalt und damit seine Stärke findet.

Mit Erasmus +,  dem EU- Austauschprogramm für Studierende, Schüler, Auszubildende und Lehrende,  absolvierten im Hochschuljahr 2014/2015 mehr als 38.000 Studierende aus Deutschland einen Auslandsaufenthalt. Zudem arbeiten deutsche Forschende in "Horizont 2020", dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, mit Partnern aus 123 Ländern weltweit zusammen.

Die Bilanz der internationalen Aktivitäten der Bundesregierung in Bildung, Wissenschaft und Forschung in den vergangenen Jahren ist positiv: Durch die Zusammenarbeit mit Partnern in Europa und der ganzen Welt hat Deutschland seine internationale Wettbewerbsposition weiter gestärkt. Deutschland wird auch in Zukunft darauf setzen im internationalen Austausch an den globalen Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten.

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Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Redaktion: DIJA

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