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180 junge Frauen und Männer beginnen ihren ASF-Freiwilligendienst mit der Teilnahme an Gottesdiensten

Mit Gottesdiensten in 37 Kirchengemeinden in Berlin und Brandenburg werden am 9. September 2012 rund 180 junge Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF)  in ihre Projekte in 13 Ländern verabschiedet. Die jungen Frauen und Männer werden in einigen Tagen in ihre zukünftigen Projekte u.a. nach Israel, Tschechien, in die USA, Großbritannien und Russland ausreisen, wo sie bis zum 31. August 2013 ihren Freiwilligendienst leisten. Sie werden sich im Gottesdienst vorstellen, über ihre Freiwilligenarbeit und ihr Gastland berichten.

„Freiwilligendienste liegen im Trend der Zeit. Die große Nachfrage junger Menschen nach solchen Diensten gilt nicht nur für den Bundesfreiwilligendienst, sondern auch für den Einsatz im Ausland. Sie ist, auch gefördert durch den Internationalen Jugendfreiwilligendienst des Bundes, ein deutliches Signal für dessen zukünftigen Ausbau“, erklärt Rainer Ohliger, Geschäftsführer von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.

Trotz des Endes des Zivildienstes gab es wie in den Vorjahren eine große Zahl Bewerbungen junger Menschen, die einen Friedensdienst mit ASF leisten möchten. Die jungen Frauen und Männer, die sich als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen für einen Friedensdienst im Ausland entschieden haben, engagieren sich in vielfältigen sozialen und politisch-historischen Projekten.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste trägt seit 1958 im Rahmen von kurz- und langfristigen Freiwilligendiensten zu Frieden und Verständigung bei, setzt sich für Menschenrechte ein und sensibilisiert die Gesellschaft für die Auswirkungen der nationalsozialistischen Geschichte. Jährlich engagieren sich rund 180 Freiwillige in Sozialdiensten für Überlebende der Schoa, in Gedenkstätten, in Projekten mit Kindern und Jugendlichen mit psychischen und physischen Beeinträchtigungen, in Flüchtlings- und Obdachlosenprojekten sowie in der politischen Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.

Quelle: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Redaktion: Christian Herrmann

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