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Aktiver Beitrag zur internationalen Verständigung: Volksbund Kriegsgräberfürsorge erhält Westfälischen Friedenspreis

Teilnehmende eines Volksbund-Workcamps erneuern die Beschriftung der Grabkreuze auf der deutschen Kriegsgräberstätte des Zweiten Weltkrieges in Ysselsteyn/ Niederlande. Bildquelle: Volksbund

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hat für sein Engagement in der Jugendarbeit und seinen Beitrag zur internationalen Verständigung den Preis des Westfälischen Friedens erhalten. Die Preisverleihung fand in Münster am 25. Oktober statt. Zu den Laudatoren bei der Verleihung des Preises für den Volksbund gehörte Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

In seiner Laudatio an die jungen Vertreter der Volksbund-Friedensarbeit sprach Außenminister Steinmeier davon, dass die Arbeit des Volksbundes nie zu Ende sein werde. Denn der "Frieden ist eben keine Selbstverständlichkeit. Nein, selbst bei uns in Europa hat der Frieden keine Ewigkeitsgarantie. (...) Frieden ist unendlich harte Arbeit. Er muss gepflegt und umsorgt werden, so wie Sie es mit den Gräbern der Gefallenen tun, und mit ihnen jedes Jahr tausende weitere Jugendliche“. Für diese Friedensarbeit erhielt der Volksbund gemeinsam mit der Besatzung der internationalen Raumstation ISS den Preis des Westfälischen Friedens.

Der Volksbund sieht in der Preisverleihung eine Bestätigung seiner Arbeit und dass er sich mit der Intensivierung der Jugend- und Bildungsarbeit auf dem richtigen Weg befindet. Etwa 20 000 junge Menschen aus ganz Europa führt der Volksbund alljährlich in seinen Workcamps und Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten zusammen. An den Kriegsgräbern setzen sie sich mit der Vergangenheit, mit ganz unterschiedlichen Schicksalen, aber auch mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinander. Die Kriegsgräber werden somit zu Orten des Lernens und der internationalen Verständigung. Hier wird das Motto des Volksbundes "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden" gelebte Wirklichkeit.

Mehr Informationen zur Preisverleihung auf der Website des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Quelle: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Redaktion: DIJA

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