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Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten nimmt Stellung und spricht sich für ein eigenständiges Jugendprogramm aus

Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) als Fachverband für politische Jugend- und Erwachsenenbildung begrüßt die geplante höhere Mittelausstattung. Der AdB  fordert jedoch, ein austariertes Gesamtprogramm zu gestalten, das die Erfordernisse von beruflicher Bildung, Erwachsenenbildung, Hochschulbildung und Jugend gleichermaßen berücksichtigt, das einen  Europäischen Rahmen für lebenslanges Lernen  schafft und die Möglichkeiten und Stärken aller Bildungsformen (non-formaler, formaler, informeller) wertschätzt und befördert. Zudem betont der AdB die Wichtigkeit eines sichtbaren und zivilgesellschaftlich ausgerichteten europäischen Jugendprogramms.

Der AdB spricht sich für ein eigenständiges Jugendprogramm aus: "Insbesondere die Integration des bisher eigenständigen Jugendprogramms in ein Gesamtprogramm „Education in Europe“ betrachten wir mit Sorge. Der Abschied von einem eigenständigen Jugendprogramm bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Europäischen Jugendpolitik. In den vergangenen 20 Jahren wurde die transnationale Zusammenarbeit intensiviert, 2009 wurden mit der Verabschiedung der europäischen Jugendstrategie 2010-2018 erstmals transnational Aktivitätsfelder der Jugendpolitik für eine Zusammenarbeit auf EU Ebene benannt und somit ein verbindlicher Rahmen für gemeinschaftliche Kooperation im Bereich der Jugendpolitik abgesteckt. Das ist ein Erfolg, der nicht gefährdet werden darf."Und weiter heißt es in der Stellungnahme: "Gerade dem Jugendbereich kommt somit auch eine Schlüsselfunktion bei der Erreichung eines nachhaltigen und inklusiven Wachstums zu, wie es die EU 2020 Strategie fordert. Die hohe Wirksamkeit von Jugend in Aktion und der Vorgängerprogramme wurde in mehreren Evaluationsverfahren eindrücklich nachgewiesen. Dies sollte im Rahmen des neuen Programms erhalten werden und als Rollenmodell für andere Bildungsbereiche dienen. Der AdB fordert für das künftige Programm „Education Europe“ daher speziell im Jugendbereich einen genuinen Fokus auf non-formale Lernerfahrung junger Menschen zu erhalten."

Link zur Stellungnahme des AdB: bitte hier klicken (pdf)!

Redaktion: Dr. Dirk Hänisch

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