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Austausch mit Partnerschulen fördert Kompetenzen von Schüler(inne)n und Lehrkräften

Eine Studie zu Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Ländern hat ergeben, dass die Schülerinnen und Schüler – insbesondere auf Sekundarschulebene – ihre Fähigkeiten, unter anderem kulturelle und soziale Kompetenz, IT- und Fremdsprachenkenntnisse, infolge einer solchen Schulpartnerschaft deutlich ausgebaut haben.

Die größte Wirkung zeigte sich bei denjenigen Schülern, die an einem Austausch mit einer Partnerschule teilnahmen. Sieben von zehn Schulen gaben an, dass sich die Partnerschaften stark bis sehr stark auf das Kulturbewusstsein und die kulturelle Ausdrucksfähigkeit sowie die soziale Kompetenz und die Bürgerkompetenz der Schüler auswirkten. An zweiter Stelle wurden Computerkenntnisse (54 %) und die Fähigkeit genannt, sich in einer Fremdsprache zu verständigen (52 %). Finanziert wurden die Partnerschaften aus dem Austauschprogramm Comenius, dem Pendant zu Erasmus für Schulen.

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, erklärte: „Dank Schulpartnerschaften erwerben junge Menschen grundlegende Fähigkeiten und Kompetenzen für ihre persönliche Entfaltung, künftige Beschäftigungschancen und eine aktive europäische Bürgerschaft. Im Rahmen von Comenius können Schüler und Lehrkräfte zudem unterschiedliche europäische Kulturen und Sprachen kennenlernen. Von 2014 bis 2020 werden die Schulpartnerschaften aus unserem neuen Programm ‚Erasmus für alle‛ gefördert.

Für die Studie wurden die Projekte von 50 Schulen in 15 europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Polen, Rumänien, Slowakei, Spanien, Türkei, Ungarn und Vereinigtes Königreich) untersucht, die im Zeitraum Herbst 2009‑2011 Partnerschaftsprojekte mit Finanzhilfen aus dem Programm Comenius durchgeführt haben. Hierzu wurden die Schulen im angegebenen Zeitraum sowie darüber hinaus begleitet, und es wurde im Einzelnen untersucht, wie sich die Partnerschaften auf Schüler, Lehrkräfte und die Schule insgesamt ausgewirkt haben.

Die Studie wurde von der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben und deren Durchführung vom Centre international d'études pédagogiques koordiniert.

Die Studie steht in einer Kurzzusammenfassung in Deutsch (pdf, 656 kb, 12 Seiten) und in einer Langfassung in Französisch (pdf, 3,01 MB, 181 Seiten) zum Herunterladen zur Verfügung unter http://ec.europa.eu/education/more-information/reports-and-studies_de.htm 

Quelle: Europäische Kommission

Redaktion: Susanne Klinzing

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