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Austauschprogramm CrossCulture Praktika erstmals mit Schwerpunkt Nordafrika

Die arabische Welt ist im Wandel. Vor allem junge Menschen nutzen die demokratische Öffnung ihrer Heimatländer für den interkulturellen Dialog. Mouna Ayari aus Tunesien gehört dazu. Im Juli kommt die 28-jährige Umweltaktivistin mit Unterstützung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) für ein dreimonatiges Praktikum nach Deutschland. Ihre Erfahrungen bei der Naturschutzjugend des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) möchte sie nutzen, um in ihrem Heimatland Tunesien einen "Runden Tisch" für Umweltorganisationen aufzubauen.

Insgesamt hat das ifa in diesem Jahr rund 50 junge Menschen für ein CrossCulture Praktikum ausgewählt. Sie kommen aus Deutschland und islamisch geprägten Ländern, wo sie unter anderem in den Bereichen Politik, Bildung, Medien, Umwelt oder Kultur tätig sind. Durch ein Praktikum im jeweils anderen Kulturraum knüpfen die Stipendiatinnen und Stipendiaten interkulturelle Kontakte und erwerben fachliche Kenntnisse, die sie als Multiplikatoren in ihren Heimatländern einbringen können. Neu ist das 2012 geschaffene Schwerpunktmodul "CrossCulture Plus – Nordafrika", das sich speziell an junge Menschen aus Tunesien und Ägypten richtet. Mit CrossCulture Plus unterstützt das ifa im Rahmen der Transformationspartnerschaften des Auswärtigen Amts den politischen und gesellschaftlichen Wandel in Ägypten und Tunesien. Neben Praktika werden auch kleinere Projekte von CrossCulture Stipendiaten gefördert, die die Zivilgesellschaft der nordafrikanischen Länder stärken.

Seit Beginn des Programms im Jahr 2005 wurden knapp 250 CrossCulture-Praktikantinnen und -Praktikanten vermittelt und betreut. In diesem Jahr nehmen 20 junge Menschen aus Zentralasien, Afghanistan und Pakistan, 11 aus Nordafrika sowie 20 aus weiteren islamisch geprägten Ländern und Deutschland teil. Ihr Altersdurchschnitt liegt bei 29 Jahren, mehr als die Hälfte der Teilnehmenden sind Frauen.

Über CrossCulture Praktika

Das Programm CrossCulture Praktika des ifa richtet sich an junge Berufstätige und freiwillig Engagierte aus Deutschland und der islamischen Welt. Damit stärkt CrossCulture Praktika nachhaltig die Netzwerkbildung zwischen den beteiligten Ländern und Kulturen. Weitere Informationen sowie eine vollständige Liste aller Stipendiatinnen und Stipendiaten 2012 finden Sie hier: http://www.ifa.de/?id=9295

Quelle: Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)

Redaktion: Christian Herrmann

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