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Belgien: Gutachten zu geplantem Jugenddekret

Die für den Bereich Jugend zuständige Ministerin der Deutschsprachigen Gemeinschaft Isabelle Weykmanns möchte mit einem neuen Förderdekret die Bezuschussung der Jugendeinrichtungen vereinheitlichen, die Aus- und Weiterbildung im Jugendsektor verbessern und die Jugendlichen und Jugendeinrichtungen in der Ausgestaltung der Jugendpolitik stärker einbinden. Der Rat der deutschsprachigen Jugend (RdJ) begutachtete den Vorentwurf zwei mal. Ab September 2011 diskutiert das Parlament den Dekretentwurf der Ministerin.

Am 15. Januar 2011 verabschiedete der RdJ auf seiner Plenarsitzung in Rocherath sein erstes Gutachten zum neuen Jugenddekret. Darin geht er auf die Vorschläge zur Weiterentwicklung der ostbelgischen Jugendarbeit ein, die von der Regierung im Dekret ausgearbeitet wurden. Nachdem Empfehlungen aus dem ersten RdJ Gutachten- und aus einem Staatsratgutachten in den Dekretvorentwurf eingeflossen sind, wurde der Dekrettext erneut vom Kabinett bearbeitet. Zu dieser letzten Version hat die Jugendministerin ein zweites RdJ Gutachten angefragt. Der RdJ verabschiedete auf seiner Plenarsitzung vom 13. Juni 2011 in Eupen ein zweites Gutachten.

Beide vorliegenden Gutachten des RdJ zum Vorentwurf eines Dekretes zur Förderung der Jugendarbeit wurde im Dezember 2010 bzw. im Juni 2011 in vier unabhängigen Untergruppen ausgearbeitet, wobei sich die erste mit dem Thema der offenen Jugendarbeit beschäftigte, die zweite mit den Jugendorganisationen, die dritte mit den Infotreffs und eine vierte mit dem Rat der deutschsprachigen Jugend.

Die RdJ Gutachten I und II sowie die dazugehörenden Dekretvorentwürfe finden Sie auf der Internetseite des RdJ

Quelle: Rat der deutschsprachigen Jugend, gesehen 29.07.2011.

Redaktion: Kerstin Wondratschek

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