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Belgien: Initiative zur Einrichtung von Kinderräten in deutschsprachiger Gemeinschaft lanciert

Die AG Partizipation des Rat der deutschsprachigen Jugend (RdJ) in Belgien hat einen Leitfaden zur Einrichtung von Kinderräten erstellt. Dieser ging Ende März an alle Gemeinderatsmitglieder in der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Er enthält eine Auflistung der Vorteile und Hürden, die mit der Schaffung von Kinderräten verbunden sind.

Ziel der AG Partizipation ist, den sieben Gemeinden der deutschsprachigen Gemeinschaft ohne Kinderrat, das Abenteuer schmackhaft zu machen. Durch die RdJ Initiative sollen sie ermutigt werden, sich aktiv mit dem Projekt auseinander zu setzen und einen eigenen Kinderrat aufzubauen.

Der Leitfaden wurde in Kooperation mit verschiedenen Akteuren der Kindergemeinderäte Raeren und Lontzen erstellt (Pädagogin, Vertreter der offenen Jugendarbeit und Schöffen), die bereits seit einigen Jahren erfolgreich neu aufgelegt werden. Die beiden dortigen Kinderräte wurden 2007 auf Initiative des Jugendbeirates Raeren angestoßen und stellen in den Augen des RdJ aufgrund der Zusammenarbeit zwischen einem ehrenamtlichen Pädagogen, der offenen Jugendarbeit der Gemeinde und den Gemeindeverantwortlichen perfekte Vorbildprojekte für die anderen Kommunen der DG dar.

Durch diesen Aufruf hofft die AG Partizipation auf positive Reaktionen der Gemeinden. Gewünscht wird ein Austausch zwischen aktiven- und potentiellen Akteuren im Aufbau von Kinderräten.

Die Inhalte des Leitfadens befinden sich im angehängten Dokument „Brief an Gemeinderäte zur Kinderpartizipation“.

Quelle: Rat der deutschsprachigen Jugend

Redaktion: Kerstin Wondratschek

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