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Bericht 'Exploring the diversity of NEETs' vorgelegt: Ansätze für Ansprache müssen verschieden sein

Der neue Eurofound-Bericht beschäftigt sich mit der Vielfalt der sogenannten NEETs (Jugendliche, die keiner Beschäftigung, Ausbildung oder Fortbildung nachgehen) in der Europäischen Union (EU). Der Bericht schlägt sieben Untergruppen vor. Die Unterscheidung basiert auf Daten der EU-Arbeitskräfteerhebung (EU Labour Force Survey).

Die größte Gruppe der 15- bis 24-jährigen NEETs sind Jugendliche, die nur kurz arbeitslos waren (29,8 %), gefolgt von den langzeitarbeitslosen Jugendlichen (22 %). Jugendliche, die eine Wiedereingliederung gemacht haben, machen 7,8 % aus. Der Anteil der Jugendlichen, die aus familiären Gründen zum NEET wurden, liegt bei 15,4 %. 6,8 % können wegen Krankheit oder Behinderung nicht arbeiten oder eine Ausbildug machen. 5,8 % der NEETs haben jeden Mut verloren, eine Beschäftigung oder Ausbildung zu finden.

Diese Gruppenaufteilung unterscheidet sich jedoch in den EU-Mitgliedsstaaten. Der Bericht bietet eine Übersicht, wie sich die NEET-Gruppen in den EU-Ländern zusammensetzen. Die meisten NEETS gibt es in Griechenland (über 40 % der Jugendlichen), die wenigsten in Deutschland, Malta, den Niederlanden, Österreich und Schweden (unter 5 %). Der Bericht schlussfolgert, dass aufgrund der Unterschiede in den NEETs-Gruppen auch die Ansprache, die Methoden und Ansätze, um die Zahl der NEETs zu senken, in den einzelnen Ländern unterschiedlich und an die lokalen Bedingungen angepasst sein müssen.

Bericht ‘Exploring the diversity of NEETs’ herunterladen (auf Englisch, 72 Seiten, pdf, 2,9 MB)

Länderprofile NEETs

Quelle: Eurofound

Redaktion: DIJA

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