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Bericht über Kinderarmut in Großbritannien erschienen

“Ending Child Poverty by 2020. Progress made and lessons learned” lautet der Titel der Neuveröffentlichung der Child Poverty Action Group (CPAG). Am 14. Juni 2012 wird das Arbeits- und Rentenministerium in Großbritannien (Department for Work and Pensions) aktuelle Zahlen und Statistiken bezüglich Kinderarmut für den Zeitraum 2010/2011 veröffentlichen. Diese Veröffentlichung gilt als eine Zwischenbilanz auf dem Weg, die Kinderarmut bis 2020 zu beenden. Dem Ziel “Ending Child Poverty by 2020” haben sich alle politischen Parteien verpflichtet und es ist im Child Poverty Act gesetzlich verankert.

CPAG nahm die Zwischenbilanz zum Anlass, die Fakten von Experten und Wissenschaftlern auswerten zu lassen, die Maßnahmen und Fortschritte für den Zeitraums 1998-2010 zu betrachten und Schlüsse hinsichtlich der Zukunft zu ziehen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass der Ansatz, der in den Jahren 1998-2010 verfolgt wurde, um die Kinderarmut zu verringern, sich bewährt und zu einem signifikanten Rückgang der Kinderarmut in Großbritannien geführt hat mit nachhaltigen Veränderungen für Familien und ihre Kinder. Ein positiver Trend zeichnet sich nicht nur in monetärer Hinsicht, sondern auch im Bereich Bildung und Gesundheit ab. Dennoch beinhaltet der Bericht auch kritische Beiträge, die die Effektivität politischer Maßnahmen für die Zukunft in Frage stellen.  Auch Kindern selbst kommen (in Kapitel 14) zu Wort und erklären, was es für sie bedeutet in Armut aufzuwachsen. 

Den Bericht “Ending Child Poverty by 2020. Progress made and lessons learned” der CPAG auf Englisch finden Sie hier.

Redaktion: DIJA

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