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Brasilien: Kaká unterstützt Kampagne gegen sexuelle Ausbeutung Minderjähriger

Brasilien: Kaká unterstützt Kampagne gegen sexuelle Ausbeutung Minderjähriger
Fußball auf brasilianischer Flagge, Bildquelle: Astrid Götze-Happe / pixelio.de

Mit Beginn der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft in Brasilien startete die EU-Kampagne „Don’t Look Away“ („Nicht wegsehen!“). Sie richtet sich an Brasilianer und Ausländer, die die Fußballweltmeisterschaft 2014 besuchen, und klärt darüber auf, dass sexuelle Ausbeutung eine Straftat ist. Unterstützt wird die Kampagne von bekannten brasilianischen Fußballern wie dem Weltfußballer des Jahres 2007 Kaká und dem ehemaligen Mittelfeldspieler Juninho Pernambucano.

Die internationale Kampagne „Don’t Look Away“ wird von der EU-Delegation in Brasilien organisiert und derzeit in mehr als 15 Ländern in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutznetzwerk „End Child Prostitution, Pornography and Trafficking“ (ECPAT) durchgeführt. Die Bürgermeister der 12 Städte, in denen die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird, haben sich der Kampagne angeschlossen, um Kinder und Jugendliche während der WM 2014 und bei anderen wichtigen Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen 2016 (die dann in Rio de Janeiro stattfinden), besser zu schützen. Im Rahmen des Projekts werden an allen Spielorten der WM Schulungsseminare für Führungskräfte sowie Debatten zu diesem Thema veranstaltet und eine Notruf-Hotline eingerichtet, über die sich Zeugen von sexueller Ausbeutung Minderjähriger melden können.

Des Weiteren wird anlässlich der Kampagne auch eine Reihe von Infoblättern zu den wichtigsten Menschenrechtsprojekten der EU veröffentlicht. Der EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs erklärt dazu: „Brasilien kann bei seiner Entwicklung auf eine unglaubliche Erfolgsgeschichte zurückblicken: In nur 10 Jahren wurde die Zahl der in Armut lebenden Menschen um rund 40 Milionen gesenkt. Und dennoch gelangen manche gesellschaftlichen Gruppen nicht in den Genuss der Menschenrechte, die für uns selbstverständlich sind. Die EU hat Projekte zu verschiedenen wichtigen Themen ausgearbeitet, um diese Frage an den 12 Spielorten der Fußballweltmeisterschaft anzugehen: z.B. Unterstützung der Rechte junger Menschen in den Favelas von Rio, Empowering indigener Gemeinschaften in Cuiaba oder Schutz für die ärmsten Arbeiter von São Paulo.“


Mehr Informationen zu der Kampagne „Don‘t Look Away“ unter europa.eu/rapid/press-release_IP-14-667_de.htm

Infoblätter zu Menschenrechtsprojekten unter www.eidhr.eu/side-panels/what-s-on/events/eidhr-campaign-world-cup-2014/fact-sheets

Quelle: ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12448_de.htm

Redaktion: DIJA

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