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Britische Regierungsstrategie für die Zivilgesellschaft mit Schwerpunkt auf Jugendarbeit veröffentlicht

Bild: © sborisov / fotolia.com

Im Jahr 2016 hatte die britische Regierung eine neue Jugendstrategie angekündigt, sich dann aber im November 2017 dafür entschieden, diese Pläne in eine breiter gefasste Strategie für die Zivilgesellschaft zu integrieren. Diese "Civil Society Strategy: building a future that works for everyone" hat das Department for Digital, Culture, Media and Sport am 9. August 2018 veröffentlicht. Die neue Strategie hat das Ziel "die Gemeinschaft zu stärken, indem Unternehmen, Ehrenamt und der öffentliche Bereich zusammenkommen" (“build stronger communities by bringing together businesses, charities and the public sector”).

Mit der "Civil Society Strategy" verpflichtet sich die Regierung, die gesetzlichen Regelungen zu prüfen, die den kommunalen Behörden das Bereitstellen der Kinder- und Jugendhilfeangebote vorschreiben. Letztmalig geschah eine solche Überprüfung im Jahr 2012. Im Jugendhilfebereich kam es seitdem in Folge von Einsparungen staatlicher Mittel zu großen Veränderungen. Die Ausgaben der kommunalen Behörden sind seit 2012 um £400m zurückgegangen und hunderte von Jugendzentren wurden geschlossen. (siehe hierzu: www.dija.de/news/)

Diese erneute Prüfung verspricht Klarheit zu schaffen, wie die Erwartungen der britischen Regierung in Bezug auf Jugendarbeit und Jugendhilfeangebote aussehen. So heißt es in der neuen Strategie: "die Regierung erkennt die tiefgreifende Wirkung an, die die Jugendarbeit und ausgebildete Jugendarbeiter/-innen haben können, insbesondere für junge Menschen, die mit Mehrfachbenachteiligungen konfrontiert sind." ("…the government … recognises the transformational impact that youth services and trained youth workers can have, especially for young people facing multiple barriers or disadvantage.")

Die "Civil Society Strategy: building a future that works for everyone" in englischer Sprache finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung.

Quelle: Children & Young People Now

Redaktion: DIJA

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