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Britische Schüler/-innen meiden Fremdsprachen

Man sagt den Brit(inn)en nach, sie könnten keine Fremdsprachen. Zu Recht, wie eine kürzlich durchgeführte Studie ergab. Laut dieser Studie sind die Brit(inn)en die schlechtesten Fremdsprachenlerner/-innen in ganz Europa.

  • 62 % der Befragten sprechen keine andere Sprache als Englisch.
  • 38 % der Brit(inn)en sprechen mindestens eine Fremdsprache, 18 % sprechen zwei Fremdsprachen und 6 % drei oder mehr Fremdsprachen.
  • Im EU-Durchschnitt sprechen 56 % mindestens eine Fremdsprache, 28 % sprechen mindestens zwei Fremdsprachen und 11 % sprechen drei oder mehr Fremdsprachen. 51 % der EU-Bürger/-innen können sich auf Englisch unterhalten.

Während die Europäische Kommission bemüht ist, das Sprachenlernen und die Mehrsprachigkeit zu fördern, ist die Zahl der britischen Schüler/-innen, die eine Fremdsprache lernen, stark rückläufig. Dafür wird der Erlass der Labour-Regierung 2004 verantwortlich gemacht, nach dem Fremdsprachen für Schüler ab 14 Jahren kein Pflichtfach sind. Die Schüler(inn)en sind der Meinung, dass es im Sprachunterricht schwieriger sei, gute Noten zu bekommen als in anderen Fächern.

Traditionell werden an britischen Schulen die Fremdsprachen Französisch, Spanisch und Deutsch unterrichtet. Eine Überlegung, um das Fremdsprachenlernen wieder attraktiver zu machen, ist, verstärkt auch die Sprachen Arabisch, Mandarin und Urdu anzubieten. Mandarin wird bereits von mehr britischen Schüler(inn)en gelernt als Deutsch.

Quelle:  http://www.youthforum.org/youth-policy-watch-issue-84/

Redaktion: DIJA

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