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Brücke/Most-Stiftung stellt sich neu auf

Am 1. November 2018 konstituierte sich der neue Stiftungsrat der Brücke/Most-Stiftung und hat beschlossen, die Arbeit der seit 1997 in Dresden ansässigen Einrichtung auch in Zukunft fortzusetzen. „Wir wollen weiter eine Brücke sein zwischen Dresden, Sachsen, Deutschland, Tschechien und Polen“, so der Stiftungsgründer und Vorsitzende des Vorstandes Prof. Dr. Helmut Köser am Rande der Sitzung in der Brücke-Villa in Dresden Blasewitz.

Hinter der Stiftung liegt ein mehrjähriger Restrukturierungsprozess, der mit erheblichen personellen Einschnitten verbunden war. Die Einstellung der operativen Projektarbeit zum Jahresende 2017 und die Schließung des Tagungszentrums der Brücke/Most-Stiftung waren hierfür notwendige Schritte. Ein verstärktes Engagement des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds sowie des sächsischen Freistaates trägt aktuell mit dazu bei, das die Dresdner Stiftung für ihre Arbeit wieder eine Perspektive hat! Ein erster inhaltlicher Neustart ab 2019 ist jetzt möglich.

Der neue berufene Stiftungsrat hat neun Mitglieder. Auf seiner ersten Sitzung wurde Herr Prof. Dr. em. Otto Luchterhandt (Uni Hamburg) zum Vorsitzenden  gewählt. Er begleitet und unterstützt die Brücke/Most-Stiftung bereits seit ihrer Gründung in verschiedenen Gremien. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Herr Daniel Kraft, Leiter der Stabsstelle Kommunikation der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn. Herr Kraft arbeitete bereits seit 2013 im Kuratorium der Stiftung mit und wird auch den inhaltlichen Neustart begleiten.

Weitere Mitglieder im Stiftungsrat sind:

  • Hana Berger (Solistin und Musikpädagogin),
  • Dr. Jindřich Fryč (Sektionsdirektor für die Koordinierung der Bildungspolitik und internationale Angelegenheiten des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport der Tschechischen Republik),
  • PD Dr. Anne Hultsch (Assistentin an der Universität Wien, Lehrbeauftragte in Dresden und Prag),
  • Stephan Kühn (MdB für Bündnis 90 / Die Grünen),
  • Tomáš Jan Podivínský (Botschafter der Tschechischen Republik in Berlin),
  • Angelika Ridder (Leiterin des Goethe-Instituts in Prag sowie der Region Mittelosteuropa),
  • Dr. Tobias Weger (Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Institutes für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München).

Prof. Dr. Helmut Köser ist erfreut über die gelungene Zusammensetzung des Stiftungsrates: „Wir haben einen guten Brückenschlag zwischen hier in Dresden ansässiger Expertise, wichtigen tschechischen Vertretern und bundesweiter Kompetenz versammelt.“

Weitere Informationen zur Brücke/Most-Stiftung gibt es auf der Webseite der Stiftung.

Quelle: Brücke/Most-Stiftung

Redaktion: DIJA

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