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Bundeskabinett stimmt Gründung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks zu

Bild: © ONUR / fotolia.com

Das gegenseitige Verständnis junger Menschen aus Griechenland und Deutschland zu vertiefen - das ist das Ziel des geplanten Deutsch-Griechischen Jugendwerks. Das Bundeskabinett hat seiner Gründung zugestimmt.

Das geplante Jugendwerk soll junge Menschen aus Griechenland und Deutschland einander näher bringen und dazu beitragen, die Lebensweisen und Traditionen im jeweils anderen Land verstehen.

Als Standorte sind für Deutschland Leipzig und für Griechenland Athen ausgewählt worden. Zwischen beiden Städten besteht bereits seit 1984 eine Partnerschaft, die im Jahr 2008 erneuert wurde.

Die Gründung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks ist zudem ein wichtiges Signal für die Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Gemeinsames Erleben, Lernen und Arbeiten

Vorbilder für das geplante Jugendwerk sind das Deutsch-Französische und das Deutsch-Polnische Jugendwerk.

Die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks geht auf den gemeinsamen Freundschaftsvertrag von 1963 zurück. Seitdem konnten neun Millionen junge Deutsche und Franzosen an mehr als 320.000 Austauschprogrammen teilnehmen.

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk setzt sich seit 1991 für den Austausch und die grenzübergreifende Freundschaft ein. Seit seiner Gründung hat die Organisation Jugendprojekte mit mehr als drei Millionen Teilnehmern unterstützt.

Quelle: Die Bundesregierung

Redaktion: DIJA

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