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Bundesrat fordert mehr Geld für Deutsch-Polnisches Jugendwerk

Denkmal an der deutsch-polnischen Grenze auf Usedom. Bildquelle: rohrspatz / pixabay.com

Der Bundesrat hat am 17. Juni 2016, dem Tag des 25-jährigen Jubiläums der Gründung des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW), die Bundesregierung aufgefordert, ihre finanziellen Zuwendungen an die Einrichtung schrittweise zu erhöhen. Das DPJW sei ein wichtiger Eckpfeiler der deutsch-polnischen Verständigung, das Interesse der Jugendlichen auch nach 25 Jahren ungebrochen. Die zur Verfügung stehenden Mittel reichten jedoch bei weitem nicht aus, allen Förderanträgen zu entsprechen.

Das DPJW wurde zeitgleich mit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags am 17. Juni 1991 ins Leben gerufen. Es verfolgt die Aufgabe, das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen der Jugend Deutschlands und Polens zu fördern. In den vergangenen 25 Jahren fanden mehr als 70 000 Jugendbegegnungen statt, an denen 2,7 Millionen Jugendliche beider Länder teilnahmen.

Die Entschließung wird der Bundesregierung zugeleitet, die sich mit der Forderung des Bundesrates auseinandersetzen muss.

Entschließung des Bundesrates: Das Deutsch-Polnische Jugendwerk als Eckpfeiler der deutsch-polnischen Verständigung weiter unterstützen (PDF, 81KB, nicht barrierefrei)

Quelle: Plenarsitzung des Bundesrates am 17.06.2016

Redaktion: DIJA

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