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Bundesregierung will UNESCO-Arbeit zu "Bildung für nachhaltige Entwicklung" auch nach 2014 unterstützen

Tafel mit Begriffen aus dem Bereich der Nachhaltigkeit. Foto: DOC RABE Media - Fotolia

Die Bundesregierung will auch nach dem Abschluss der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" Ende 2014 die Arbeit der UNESCO in diesem Bereich weiter unterstützen. Das geht aus den Antworten der Großen Koalition auf eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag hervor.

Der im November 2013 von der UNESCO-Generalkonferenz verabschiedete Entwurf für ein Weltaktionsprogramm "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) trifft auf die Zustimmung der schwarz-roten Regierungskoalition. Wie bereits aus dem Ende 2013 geschlossenen Koalitionsvertrag hervorgeht, will die Bundesregierung ihr bisheriges Engagement fortzusetzen. Dies bestätigt sie in ihrer Beantwortung einer kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema BNE. Als zentral für die Umsetzung der Folgeaktivitäten werden die während der UN-Dekade entstandenen Instrumente und Netzwerke gesehen, die sich in den vergangenen zehn Jahren bewährt haben.

In der Antwort auf die kleine Anfrage unter dem Titel "Von der Dekade zum Weltaktionsprogramm: Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist die Rede von einer "weiterentwickelten Fortführung" der bisherigen Aktivitäten und Maßnahmen. Auch an der inhaltlichen Ausgestaltung des Weltaktionsprogramms, das im Spätherbst 2014 der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Abstimmung vorgelegt wird, hat sich die Bundesregierung beteiligt. Während der letzten UNESCO-Generalkonferenz hatte sie sich in erster Linie für die Themen "Local Communities" und "Educators" erfolgreich stark gemacht. Sowohl die Förderung regionaler Bildungslandschaften als auch die verbesserte Aus- und Weiterbildung für Lehrkräfte bilden im Entwurf des Weltaktionsprogramm zwei von insgesamt fünf Schwerpunkten. Auch darüber hinaus will sich die Bundesregierung weiter aktiv in die inhaltliche Konkretisierung der Folgeaktivitäten einbringen und einen starken Fokus auf internationale Bildungskooperationen richten.

Die Anfrage 'Von der Dekade zum Weltaktionsprogramm: Bildung für nachhaltige Entwicklung' und die Antworten der Bundesregierung können auf der Webseite des Deutschen Bundestags eingesehen werden.

Quelle: BNE-Portal.de, gesehen 1.7.14

Redaktion: DIJA

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