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CULT fordert: Kultur, Medien und Bildung von TTIP ausnehmen

CULT fordert: Kultur, Medien und Bildung von TTIP ausnehmen
Europäisches Parlament in Strasbourg BildImage: Rainer Sturm / pixelio.de

Der Kultur- und Bildungsausschuss (CULT) des Europäischen Parlaments fordert die EU-Kommission in einer am 16. April beschlossenen Stellungnahme auf, Kultur und Medien und Bildung aus dem geplanten Handelsabkommen mit den USA (TTIP) auszunehmen. Der CULT-Ausschuss stimmte dafür, dass Bildung, also auch die non-formale Bildung, ob staatlich oder in Teilen staatlich finanziert, weiter geregelt und gefördert werden und nicht durch das Transatlantische Handelsabkommen gefährdet werden darf. Private amerikanische Bildungseinrichtungen müssen - wie inländische Anbieter - die gleichen Qualifikations- und Akkreditierungsstandards einhalten, so wie es auch bisher in Europa und Deutschland geregelt ist.

Den Schutz auch für die non-formale Bildung zu gewähren ist unter anderem auf die Interessensvertretung des Europabüros für katholische Jugendarbeit und Erwachsenbildung wie sowie durch den Europäischen Verband für Erwachsenenbildung (EAEA) und die European Civil Society Platform on Lifelong Learning (EUCIS-LLL) zurückzuführen.

Die Träger des Europabüros für katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung hatten im Februar 2015 ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie die Einbeziehung von "privater" Jugend- und Erwachsenenbildung in das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) sowie das Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (TiSA) kritisch betrachteten.

Quelle: Europabüro für katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung

Redaktion: Susanne Klinzing

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