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Dänemark erprobt neues Konzept zur Prävention von Extremismus bei Jugendlichen

In Zusammenarbeit mit den vier Kommunen Kopenhagen, Aalborg, Odense und Høje-Taastrup möchte die dänische Ministerin für Soziales, Kinder und Integration, Annette Vilhelmsen, ein neues Konzept zur Vorbeugung von Extremismus und der Radikalisierung von Jugendlichen umsetzen. Der ganzheitliche Ansatz umfasst erstmalig die Einbindung von Mentoren und Eltern sowie Peer-to-Peer-Gespräche der Jugendlichen.

Das Präventionskozept soll in den teilnehmenden Kommunen insbesondere dort zur Anwendung kommen, wo es konkrete Anzeichen dafür gibt, dass Jugendliche sich der radikalen Szene zugewandt haben oder mit extremistischen Gruppen sympathisieren.

Untersuchungen haben gezeigt, das der Ansatz, Mentoren, Eltern und Jugendliche gemeinsam einzubeziehen, in seiner Wirkung zur Vorbeugung von Extremismus viel nachhaltiger ist als Einzelmaßnahmen. Das Konzept wird während der Umsetzung durch externe Gutachter bewertet. Je nachdem, wie die Ergebnisse ausfallen, soll das Konzept landesweit zur Anwendung kommen.

Quelle: Pressemeldung Dänisches Ministerium für Soziales, Kinder und Integration vom 19.9.13

Redaktion: DIJA

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