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Das Engagement hat sich ausgezahlt: Erasmus für alle hat ein Jugendkapitel

Der verabschiedete Vorschlag zu ‚Erasmus für alle‘ wurde entscheidend geändert. EU-weit gab es dazu engagierten Einsatz von Einrichtungen der Jugendhilfe, von Jugendministerien, engagierten Jugendlichen, den Bundesländen, von Jugendpolitikern und Einzelpersonen, die sich in den Verhandlungen für die Sache eingesetzt haben.

Deutlicher kann eine politische Respektbezeugung nicht ausfallen: „Als Reaktion auf die Forderung einer großen Mehrheit der Mitgliedstaaten, den Jugendbereich innerhalb des Programms deutlicher herauszustellen, und um einen Kompromiss zu erreichen zwischen den Mitgliedstaaten, die ein völlig eigenständiges Programm für den Jugendbereich beibehalten wollten, und den Mitgliedstaaten, die den Kommissionsvorschlag für ein vollkommen integriertes Programm für die Bereiche allgemeine und berufliche Bildung und Jugend unterstützten, hat der Vorsitz ein gesondertes Kapitel ‚Jugend‘ aufgenommen. Außerdem wurden gesonderte Haushaltsmittel vorgesehen.“

So steht es in der Einleitung der am 11.05.2012 vom Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ verabschiedeten partiellen allgemeinen Ausrichtung für ein neues EU-Programm ‚Erasmus für alle‘. Nach intensiven Diskussionen unter den Mitgliedsländer zeichnet sich mit der nun vorliegenden Vereinbarung und den bisherigen Meinungsäußerungen aus dem Europäischen Parlament ab, dass die EU auch nach 2014 junge Menschen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendorganisationen und -einrichtungen spezifisch fördern sowie die jugendpolitische Zusammenarbeit unterstützen und die Europäischen Jugendarbeit stärken wird.

Im Vorfeld und begleitend zu den Verhandlungen gab es europaweit eine Vielzahl von öffentlichen Stellungnahmen, Positionen und Stimmen aus dem Jugendbereich und dem EU-Parlament - nicht zu vergessen das eindeutige Votum von fast 7.000 Einzelpersonen und Organisationen in der Online-Konsultation der EU-Kommission - die ein eigenständiges Jugendprogramm oder zumindest eine substanzielle Stärkung des Jugendbereichs im Programmvorschlag der EU-Kommission einforderten. In Deutschland hatten hier das Jugendministerium, die Bundesländer, viele Europaparlamentarier und Bundestagsabgeordnete zusammen mit zahlreichen Einrichtungen und Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Organisationen der Jugendarbeit eindeutig Stellung bezogen.

Lesen Sie mehr über Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung des EU-Programms "ERASMUS FÜR ALLE" für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auf jugendpolitikineuropa.de

[Quelle: jugendpolitikineuropa.de]

Redaktion: Cathrin Piesche

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