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Erasmus Student Network (ESN) fordert gleiche Chancen beim Studierendenaustausch für Jugendliche mit Behinderungen

Rollstuhlrad mit bunten Aufklebern, Bildquelle: Bernd Bast  / pixelio.de
Rollstuhlrad mit bunten Aufklebern, Bildquelle: Bernd Bast / pixelio.de

Auslandsaufenthalte im Rahmen des Studiums und der Ausbildung sind gefragt wie nie. Seit Jahren steigt die Nachfrage nach Austauschprogrammen und Möglichkeiten des Individualaufenthaltes im Ausland stetig an. Allerdings blieben bislang insbesondere Jugendliche mit Special Needs, also erhöhtem Förderbedarf aufgrund meist körperlicher Einschränkungen auf der Strecke. Das Erasmus Student Network hat deshalb eine Kampagne zur Verbesserung der Zugänglichkeit des Erasmus-Studienaufenthalts-Programm für junge Menschen mit Behinderungen ins Leben gerufen. Ziel des ExchangeAbility-Projekts ist es die extrem niedrige Quote von Jugendlichen mit Behinderungen (0,14% aller Erasmus-Student(inn)en im Studienjahr 2009/10) zu erhöhen und das ESN zu einem zugänglicheren Netzwerk zu machen. Student(inn)en mit Special Needs sollen auf allen Ebenen des Netzwerkes präsenter werden und sich aktiv einbringen können, dazu gehört neben dem eigenen Auslandsaufenthalt auch der Austausch  mit internationalen Studierenden an ihren Heimathochschulen.

Eine der Bestrebungen des ESN ist die Erstellung einer MapAbility, in welcher die Barrierefreiheit europäischer Hochschulen festgehalten wird. Zur Erstellung der MapAbility hat das Erasmus Student Network einen Fragebogen entworfen, der von ESN Freiwilligen und Hochschulen in allen teilnehmenden Staaten verbreitet wird.

Mehr Informationen zu der Kampagne finden Sie unter exchangeability.eu

Quelle: www.esn.org

Redaktion: DIJA

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