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Daten zur Jugendmobilität des Baskenlandes veröffentlicht: Jugendliche möchten ins Ausland gehen

Im Rahmen einer Heftreihe zu Trends bei der baskischen Jugend hat die Regierung der Autonomen Gemeinschaft des Baskenlandes eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Jugendmobilität veröffentlicht. Unter dem Titel LA MOVILIDAD INTERNACIONAL DE LA JUVENTUD DE LA CAPV. Información, experiencias y proyectos ist eine 169-seitige Broschüre erschienen, die zeigt: Die baskische Jugend ist mobil.

Die telefonische Befragung der 1500 15- bis 29-jährigen Jugendlichen zu ihren Kenntnissen, Einstellungen und Erfahrungen in puncto Mobilität und Auslandsaufenthalte von der Baskischen Beobachtungsstelle für Jugend (Observatorio Vasco de la Juventud) durchgeführt.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Mehrheit der Befragten (78,3 %) ist schon einmal im Ausland gewesen, hauptsächlich, um Urlaub zu machen.
  • Ein Viertel der Jugendlichen (25,8 %) war für Studienzwecke oder zum Verbessern der Sprachkenntnisse im Ausland, 17,2 %, um an einem Schüler- oder Studentenaustausch teilzunehmen, 8,8 % wegen der Arbeit, für ein Praktikum oder zu Forschungszwecken. 2,5 % haben einen Freiwilligendienst gemacht, waren in einem entwicklungspolitischen Projekt aktiv oder haben an einem Workshop teilgenommen.
  • Bei den Aufenthalten - Studium, Ferien oder Arbeit -, die länger als einen Monat dauerten, waren die beliebtesten Zielländer: Vereinigtes Königsreich, USA, Kanada.
  • 60,3 % der Jugendlichen, bei denen Auslandsaufenthalte bisher nur geplant sind, würden gern im Ausland studieren, 65,1 % arbeiten und 55,9 % einen Freiwilligendienst machen, in der Entwicklungshilfe tätig sein oder an einem Workcamp teilnehmen.
  • 25,7 % der Jugendlichen, die die Möglichkeit hätten, ins Ausland zu gehen, möchten nicht, weil sie ihre Familie, Partner/-in und/oder Freunde nicht allein lassen möchten oder weil sie ihre Arbeit oder ihr Studium nicht aufgeben oder unterbrechen möchten. 
  • 49,4 % der Befragten fühlen sich aufgrund ihrer sehr guten oder guten Sprachkenntnisse für einen Auslandsaufenthalt gut vorbereitet. Die meisten sprechen Englisch. Französisch und andere Sprachen sind nicht so weit verbreitet. 
  • Die meisten Jugendlichen (67 %) fühlen sich trotz allem schlecht informiert, wenn es um Möglichkeiten und Quellen für internationale Jugendmobilität geht. Eine große Mehrheit der Jugendlichen (83,8 %) kennt Erasmus, 45,2 % das Programm Leonardo da Vinci, 17,4 % Comenius und 15,2 % JUGEND IN AKTION. Von europäischen Stipendien haben 17,5 % schon einmal etwas gehört, 10,6 % kennen andere internationale Stipendien.
  • Informationen zu Jugendmobilität (Programme, Stipendien) erhalten Jugendliche vor allem von Freunden und Familienangehörigen und in Jugendinformationszentren.
  • Nur 3,9 % der befragten Jugendlichen konnten mit dem Zertifikat Youthpass etwas anfangen.

Die Publikation (pdf, 3,4 MB, in Spanisch und Baskisch) zum Herunterladen hier ...

(Quelle: http://www.gazteaukera.euskadi.net, gesehen 15.2.12)

Redaktion: DIJA

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