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Debatte zur Einführung eines Pflichtdienstes: AKLHÜ bezieht Stellung

Debatte zur Einführung eines Pflichtdienstes: AKLHÜ bezieht Stellung
BildImage: rawpixel / pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Unter dem Titel 'Freiwilligkeit stärken – für einen Rechtsanspruch auf nationale und internationale Freiwilligendienste' bezieht der Arbeitskreis Helfen und Lernen in Übersee (AKLHÜ) Stellung zur aktuellen Debatte um die Einführung eines Pflichtdienstes für Jugendliche.

Der AKLHÜ begrüßt die Debatte über den Stellenwert von Diensten für die Gesellschaft. Er "spricht sich für einen Rechtsanspruch auf einen geförderten Freiwilligendienstplatz im Inlands- oder Auslandsdienst" und "eine ... Aufwertung und den Ausbau von Freiwilligendiensten" aus. Dieser würde unter anderem den Freiwilligendiensten die "ihnen gebührende gesellschaftliche Anerkennung verschaffen". Die Einführung eines Pflichtdienstes lehnt der AKLHÜ ab. Er fordert, dieses Thema "nicht nur national, sondern europäisch und global" zu betrachten.

Desweiteren fordert der AKLHÜ, die Rahmenbedingungen zu verbessern, unter anderem:

  • eine angemessene finanzielle Förderung aller Freiwilligendienstformate,
  • die Förderung von Unterkunft, Verpflegung und pädagogischer Begleitung (auch im Heimatland) für Incoming-Freiwillige bei allen Freiwilligendienstformaten,
  • bei den Visa-Bedingungen für alle internationalen Freiwilligen,
  • bei der Berücksichtigung von geleisteten Freiwilligendiensten bei der Zulassung zu Ausbildungsplätzen und bei der Vergabe von Studienplätzen oder bei Bewerbungsprozessen auf dem Arbeitsmarkt.

Den vollständigen Wortlaut der Stellungnahme können Sie auf der Webseite des AKLHÜ nachlesen.

Quelle: Arbeitskreis Helfen und Lernen in Übersee

Redaktion: Susanne Klinzing

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