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Deutsch-Koreanischer Jugendaustausch: Bericht der Bundesregierung zeigt Stand der Dinge

Die Bundesregierung erwartet in den nächsten Jahren keinen signifikanten Anstieg beim Deutsch-Koreanischen Jugendaustausch. So heißt es in dem als Unterrichtung der Bundesregierung (18/10912) vorliegenden "Bericht über Schüler-, Jugend- und Studentenaustausch mit der Republik Korea (Südkorea) und der Demokratischen Republik Korea (Nordkorea)". Der mehrmonatige Austausch zwischen 2011 und 2015 beschränkte sich auf jährlich zwischen sieben bis 16 südkoreanische Schüler/-innen in Deutschland und sechs bis neun deutsche Schüler/-innen in Südkorea. Im Rahmen des Studierendenaustauschs habe der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) 2015 93 koreanische und 61 deutsche Studierende individuell gefördert. In der Projektförderung seien es 235 Koreaner/-innen und rund 312 Deutsche gewesen.

Aufgrund der politischen Lage finde derzeit faktisch kein Austausch mit Nordkorea statt, schreibt die Bundesregierung mit Verweis auf nordkoreanische "VN-resolutionswidrige" Raketentests. Selbst die wenigen Projekte - Stipendien des DAAD, Pläne für eine Hochschulpartnerschaft zwischen der Freien Universität Berlin und der Kim Il-Sung-Universität in Pjöngjang - würden stocken oder seien derzeit ausgesetzt.

Quelle: Deutscher Bundestag

Redaktion: DIJA

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