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Deutsch-russischer Jugendaustausch: Abschluss der Themenjahre 2015/16 steht ins Haus

Am 10. Oktober 2016 enden mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung in Berlin die Themenjahre 2015/16 „70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges: Jugendaustausch – Verständigung – gemeinsame Zukunft“ im deutsch-russischen Jugendaustausch. Zur Abschlussveranstaltung wird die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Caren Marks, erwartet. Bereits am 8. Oktober 2016 kommen Fachkräfte der Jugendhilfe, Lehrkräfte sowie ehren- und hauptamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im deutsch-russischen Jugend- und Schüleraustausch zusammen, um ihre gemeinsamen Projekte auszuwerten und Ideen für die Zukunft zu entwickeln.

Die Themenjahre 2015/16 wurden von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (SDRJA) gemeinsam mit dem Russischen Koordinierungsbüro für den Jugendaustausch mit Deutschland veranstaltet. Ziel der Themenjahre unter der Schirmherrschaft von Bundesjugendministerin Manuela Schwesig und Bildungsminister der Russischen Föderation, Dmitrij Liwanow, war es, Akteure des Jugendaustauschs zu einer stärkeren inhaltlichen Zusammenarbeit anzuregen und sie zu ermutigen, bei Jugendbegegnungen historische Themen aufzugreifen.

„Die Themenjahre zu diesem historischen Thema kamen zur rechten Zeit. Die Ereignisse und Folgen des Zweiten Weltkriegs sind ein wichtiges Element der Selbstidentifikation beider Nationen und ihrer Menschen. Gerade in einer Zeit der politischen Spannungen ist es wichtig, die historischen Hintergründe zu kennen, weil sie die Voraussetzung sind, den jeweils anderen zu verstehen. Nur mit der Bereitschaft und der Offenheit zuzuhören und auch schwierige Themen anzusprechen, können wir auch in Zukunft erfolgreich zusammenzuarbeiten.“, erklärt Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der SDRJA. „Der deutsch-russische Jugend- und Schüleraustausch bietet gute Möglichkeiten, die gemeinsame Vergangenheit in den Mittelpunkt einer Begegnung zu stellen sowie Raum zur Verständigung und zum gegenseitigen Kennenlernen zu geben.“

Auch für die Schirmherrin und Bundesjugendministerin Manuela Schwesig stehen die Themenjahre nicht nur für einen gemeinsamen Blick zurück auf ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte: „Gemeinsames Gedenken, aber auch die Übernahme gemeinsamer Verantwortung für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft sind für ein friedliches Zusammenleben wichtig. Ich bin überzeugt davon, dass die Themenjahre dem Schüler- und Jugendaustausch zwischen unseren Ländern einen wichtigen Impuls gegeben haben.“

Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ist seit 2006 in öffentlich-privater Partnerschaft bundesweit das deutsche Koordinierungsbüro für den Schüler- und Jugendaustausch mit Russland. Jedes Jahr werden von der Stiftung rund 600 Begegnungen gefördert, bei denen über 17.000 Personen mit dem jeweils anderen Land, seinen Menschen, seiner Sprache und Kultur in Verbindung kommen.

Quelle: Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch

Redaktion: DIJA

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