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Deutscher Verein spricht sich für die stärkere Anerkennung und Förderung grenzüberschreitender Lernerfahrungen aus

Das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat in seiner letzten Sitzung die Empfehlungen zur Anerkennung und Förderung von grenzüberschreitenden Lernerfahrungen für junge Menschen im Ausland verabschiedet.

„Im 21. Jahrhundert zu leben bedeutet, sich in einer internationalen und sich stetig wandelnden Welt zurechtfinden zu müssen. Individuelle Entfaltungs- und gesellschaftliche Teilhabechancen hängen mehr denn je davon ab, Wissen zu erwerben sowie soziale und emotionale Kompetenzen auszubauen und der Welt offen und neugierig zu begegnen. Lernerfahrungen im Ausland unterstützen positiv die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen, daher sollten sie ein wesentlicher Baustein einer zukunftsorientierten Jugendpolitik sein“, sagt Wilhelm Schmidt, Präsident des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Die Empfehlungen gehen auf die finanziellen Rahmenbedingungen ein und benennen Qualitätskriterien grenzüberschreitender Lernerfahrungen. Dazu gehören unter anderem ein integriertes Konzept in der kommunalen Jugendhilfeplanung, um die nötigen finanziellen Mittel und Personalressourcen bereitstellen zu können, sowie der Aufbau internationaler Kooperationen und besondere Strategien für benachteiligte Jugendliche. Diese gerieten oft aus dem Blick und seien in vielen Angeboten unterrepräsentiert, warnt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins.

Unter grenzüberschreitenden Lernerfahrungen versteht der Deutsche Verein alle Erfahrungen und Kompetenzen, die im Rahmen eines europäisch oder international gestalteten Lernkontextes gewonnen werden. Der Deutsche Verein geht damit über die traditionelle Fokussierung der gesetzlich verankerten Jugendarbeit hinaus und profiliert grenzüberschreitende Angebote als Instrument einer modernen Jugendpolitik.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation.

Die Empfehlungen können Sie hier herunterladen ...

Quelle: Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Redaktion: Christian Herrmann

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