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DEval-Bericht zu weltwärts zeigt: Für Freiwillige relevant, Verbesserungspotenzial vorhanden

Das Deutsche Evaluierungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit (DEval) hat seinen Bericht 'weltwärts-Freiwillige und ihr Engagement in Deutschland' vorgelegt. Schwerpunkte der Evaluation sind die Wirkungen von weltwärts auf Freiwillige, die in Länder des Globalen Südens gehen, und die Wirkungen des Programms in Deutschland.

Aus den Ergebnissen der Evaluierung geht hervor, dass der Freiwilligendienst von den Jugendlichen angenommen wird und ihren Motivationslagen entspricht. weltwärts wirkt auch in Bezug auf bestimmte Lernaspekte. Die Freiwilligen lernen etwas über ihr Einsatzland. Sie lernen die dort gesprochene oder als Verkehrssprache übliche Sprache. Außerdem gewinnen sie an Empathie und positiven Einstellungen gegenüber den Menschen in ihrem Einsatzland. Die Ergebnisse machen auch deutlich, dass sich nach der Rückkehr aus dem Einsatzland das ehrenamtliche Engagement in Deutschland verändert und mehr auf entwicklungspolitische Fragestellungen ausrichtet.

Die Ergebnisse zeigen zudem Verbesserungspotenzial auf. Freiwillige lernen oder verändern sich nicht in allen angenommenen Bereichen. Sie lernen zwar in Bezug auf ihr Einsatzland, sind aber nicht immer in der Lage, dieses Gelernte auf andere Länder oder Menschen zu übertragen.

Nachzubessern ist auch im Hinblick darauf, wie sich weltwärts und internationale Jugendfreiwilligendienste anderer deutscher Bundesministerien ergänzen. Auch die Versuche, weltwärts für einer breitere Gruppe von Jugendlichen zu öffnen, müssen weiter ausgebaut und Hürden für unterrepräsentierte Gruppen weiter abgebaut werden.

Den umfassenden Evaluationsbericht finden sie auf der Website des Deutschen Evaluierungsinstituts für Entwicklungszusammenarbeit.

Quelle: Deutsches Evaluierungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit

Redaktion: DIJA

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