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Die EU führt einen Freiwilligendienst für humanitäre Hilfe in Katastrophengebieten ein

Der Rat für Allgemeine Angelegenheiten hat gestern (Dienstag) ein 150 Mio. Euro schweres Programm gebilligt, das von 2014 bis 2020 laufen wird. Der Einsatz der Freiwilligen in Krisenregionen mit bewaffneten Konflikten ist davon jedoch ausgenommen. Die Freiwilligen werden nach einem eingehenden Vorbereitungstraining weltweit in Gebiete geschickt, in denen nach Naturkatastrophen oder Konflikten große Not herrscht. Die EU arbeitet dort eng mit anderen internationalen Hilfeorganisationen zusammen. Möglich ist die Einrichtung des eigenen EU-Dienstes durch den Vertrag von Lissabon.

Als „EU-Freiwillige für humanitäre Hilfe" bewerben können sich europäische Staatsbürger und Nicht-EU-Bürger mit langfristiger Aufenthaltsgenehmigung, die älter als 18 Jahre sind. Die EU-Kommission hat für ihre Kooperationspartner in den Einsatzgebieten europäische Standard für den Umgang mit den Hilfskräften entwickelt. In dem Zeitraum von 2014 bis 2020 werden 18.400 die Möglichkeit haben,  an einem Training für den Einsatz teilzunehmen. Darüber hinaus können Interessierte auch von zu Hause aus über das Internet Hilfe leisten.

Ausführliche Informationen zum Europäischen Freiwilligendienst für humanitäre Hilfe gibt es hier (pdf) und hier.

Quelle: Webseite der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12192_de.htm

Redaktion: Dr. Dirk Hänisch

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