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Diversität wird Schwerpunkt der EU-Programme im Jugendbereich

Vielfältige Spielsteine in einer Kiste. Bildquelle: Gisela Peter / pixelio.de

Bereits im Erasmus+ Vorgängerprogramm JUGEND IN AKTION (2007-2013) stand die Unterstützung von jungen Menschen aus benachteiligten Verhältnissen mit im Fokus. In der derzeitigen Programmgeneration soll die Unterstützung von Jugendlichen mit geringen Chancen weiter ausgebaut werden. Dazu will die EU neben Inklusion erstmals auch Diversität als Ansatz und als Thema im Jugendbereich unterstützen. Zur Frage, warum sie in ihrem Strategiepapier beide Begriffe nebeneinanderstellt, führt sie aus:

Schwerpunkte der bisherigen Inklusionsstrategie waren die Einbindung junger Menschen mit geringen Chancen in Projekte des Förderprogramms JUGEND IN AKTION und ihre Integration in die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit. Diese benachteiligten Gruppen müssen angesprochen werden, aber mit Zuwendung allein ist es nicht getan. Weitere Maßnahmen, wie etwa die Vermittlung notwendiger Kompetenzen an junge Menschen und Fachkräfte der Jugendarbeit, sind für den Umgang mit Diversität und deren Unterstützung unabdingbar. Damit würde ein Beitrag zur positiven Interaktion mit unterschiedlichen Inklusionsgruppen ungeachtet ihrer Ethnizität, Beeinträchtigung, Fähigkeiten, Religion, sexuellen Identität, Hautfarbe, sozioökonomischen Herkunft sowie ihres Aussehens, Bildungsniveaus, ihrer Muttersprache usw. geleistet. Die Unterstützung der Wertschätzung von Diversität wird letztlich Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen und ihrer Inklusion in die Gesellschaft zugute kommen.

Zur Orientierung bei der Umsetzung der Inklusions- und Diversitätsstrategie im EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION sind in dem aktuellen Strategiepapier sechs „Erfolgsfaktoren“ detailliert ausgeführt:

  1. Kontaktangebote vorhalten
  2. Jungen Menschen Gestaltungsfreiheit zugestehen
  3. Mit allen Erscheinungsformen von Diversität professionell umgehen
  4. Nicht formales Lernen nutzen
  5. Langfristige Wirkung im Auge behalten
  6. Ganzheitlichen Ansatz sichern, Partnerschaften eingehen

Die komplette Strategie zu Inklusion und Diversität im Jugendbereich von Erasmus+ können Sie unter www.jugendpolitikineuropa.de/downloads/4-20-3676/Inclusion%20And%20Diversity%20Strategy_de.pdf einsehen.

Redaktion: DIJA

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