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"Durch Begegnungen Vorurteile abbauen" - 25 Jahre Deutsch-Polnisches Jugendwerk

"Durch Begegnungen Vorurteile abbauen" - 25 Jahre Deutsch-Polnisches Jugendwerk
Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek mit seiner polnischen Amtskollegin Marzenna Drab BildImage: Tomasz Tołłoczko | Quelle: bmfsfj

Der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Ralf Kleindiek, hat am 14. Juni in Warschau die Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum des Deutsch-Polnischen Jugendwerks gemeinsam mit seiner polnischen Kollegin, Staatssekretärin Marzenna Drab besucht.

Der 1991 geschlossene Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit eröffnete die Möglichkeit einer politischen Allianz zwischen dem freien, demokratischen Polen und dem wiedervereinigten, demokratischen Deutschland. Die gleichzeitige Gründung des Deutsch-Polnischen Jugendwerks sollte jungen Menschen aus Polen die Möglichkeit geben, insbesondere den Nachbarn Deutschland kennen zu lernen und umgekehrt, sollten junge Deutsche die Umbrüche im Nachbarland im Austausch mit Gleichaltrigen jenseits der Oder und Neiße miterleben können.

"Das Deutsch-Polnische Jugendwerk ist eine Qualitätsmarke in den deutsch-polnischen Beziehungen", lobte Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek die Arbeit des Jugendwerks bei seinem Besuch in Warschau. Mehr als 120.000 junge Menschen aus Deutschland und Polen nehmen jedes Jahr an Programmen teil, die durch das Jugendwerk gefördert werden. In den letzten 25 Jahren haben sich fast 3 Millionen junge Menschen aus Deutschland und Polen durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk kennen gelernt.

"Die jungen Menschen von heute kennen Europa nur ohne Grenzen, und wir sollten dafür sorgen, dass das so bleibt." sagte Staatssekretär Dr. Kleindiek. "Ein Europa in Frieden, ein Europa ohne Grenzen, ein einiges Europa ist eine historische Errungenschaft, die wir nur erhalten, wenn wir uns dauerhaft dafür engagieren. Das brauchte und braucht viel Geduld, viel Bereitschaft zur Versöhnung und dazu, die Perspektive des jeweils anderen Landes zu übernehmen. Das wiederum funktioniert am besten, wenn Menschen einander persönlich begegnen. So, wie es das Deutsch-Polnische Jugendwerk seit 25 Jahren ermöglicht."

Weitere Informationen zum Deutsch-Polnische Jugendwerk unter www.dpjw.org

[Quelle: BMFSFJ Pressemitteilung Nr. 056/2016]

Redaktion: Cathrin Piesche

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