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Eine neue Protestgeneration? Ergebnisse einer Befragung von Fridays-for-Future-Demonstrierenden veröffentlicht

Seit Monaten demonstrieren jeden Freitag Tausende Schüler/-innen bundesweit für mehr Klimaschutz und erfahren eine hohe mediale Aufmerksamkeit. Am 15. März fanden weltweit in 98 Ländern und an 1325 Orten Fridays-for-Future-Demonstrationen statt.

Doch wer sind die Protestierenden? Wie lässt sich ihr sozio-demografisches Profil beschreiben, welche politischen Einstellungen, Wahrnehmungen und Erfahrungen sind für sie bestimmend?

In Missverhältnis zu verbreiteten Einschätzungen und Spekulationen stehen kaum gesicherte Informationen über die Protestierenden zur Verfügung. Daher entschlossen sich Forschungsgruppen aus neun europäischen Ländern, am 15. März 2019 zeitgleich eine Befragung der Protestierenden anhand eines einheitlichen Schemas durchzuführen.

Zusammen mit Protestforscher(inne)n aus Schweden, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Belgien, Polen, der Schweiz, Österreich und Italien befragten Mitarbeiter/-innen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung an diesem Tag Protestierende zu ihrem Anliegen sowie ihrem politischen Interesse und Engagement.

Die Ergebnisse der Befragungen in Deutschland, die in Berlin und Bremen durchgeführt wurden, geben Auskunft über das sozio-demografische Profil, politische Einstellungen und Wahrnehmungen der Teilnehmenden der Friday-for-Future-Bewegung.

Die deutsche Teilstudie ist auf der Webseite der Otto Brenner Stiftung zu finden.

Fridays for Future. Eine neue Protestgeneration? Ergebnisse einer Befragung von Demonstrierenden am 15. März 2019 in Berlin und Bremen.

Quelle: Otto Brenner Stiftung

Redaktion: DIJA

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