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Erasmus+: EU stellt weitere 17,6 Mio. Euro für Teilnehmende aus Afrika bereit

Die EU investiert weitere 17,6 Mio. Euro in die Teilnahme von afrikanischen Studierenden und Hochschulmitarbeitern an Erasmus+. Damit können im Jahr 2019 mehr als 8.500 Menschen aus Afrika an dem Austauschprogramm teilnehmen, wie die EU-Kommission bekannt gab.

Als Ergebnis der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2019 ist die Zahl der Personen, die seit Beginn des Programms im Jahr 2014 an Austauschmaßnahmen zwischen Afrika und Europa teilgenommen haben, auf insgesamt 26.247 gestiegen und damit auf dem besten Weg, das für 2020 gesteckte Ziel von 35.000 Teilnehmenden zu erreichen. In diesem Jahr werden 8.555 afrikanische und 4.649 europäische Studierende und Hochschulmitarbeiter Austauschmaßnahmen zwischen 53 afrikanischen Ländern und den Teilnahmeländern in Europa absolvieren. Studierende können sich höchstens ein Jahr im Ausland aufhalten, Hochschulmitarbeiter maximal zwei Monate.

Die Aufstockung der Mittel für Erasmus+ ist ein Ergebnis der Allianz Afrika-Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze, die Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in seiner Rede zur Lage der Union im September 2018 angekündigt hatte.

35 Projekte zur Förderung des Kapazitätsaufbaus in der Hochschulbildung, die Qualität und Innovation der Studiengänge an afrikanischen Universitäten verbessern sollen, wurden für eine Förderung ausgewählt. Die diesjährige Auswahl umfasst mehr Länder als je zuvor; neben den traditionellen Partnern nehmen nun auch Madagaskar, die Komoren, Mauretanien und Guinea teil, was ein Zeichen dafür ist, dass mit Erasmus+ erfolgreich neue Verbindungen zu Einrichtungen auf dem afrikanischen Kontinent geknüpft werden.

Ferner wurden 39 kleinere Projekte für eine Finanzierung ausgewählt, die gemeinsam mit afrikanischen Partnern Kapazitäten im Jugendbereich aufbauen sollen. Diese Projekte, an denen Jugendorganisationen und der gemeinnützige Sektor (z. B. NRO und soziale Unternehmen) beteiligt sind, fördern das informelle Lernen und helfen jungen Menschen, eigene Unternehmen zu gründen und eine aktive Rolle in ihren lokalen Gemeinschaften zu übernehmen.

Weitere Informationen zum Hintergrund und die ausführliche Pressemitteilung sind auf der Webseite der Europäischen Kommission - Vertretung in Deutschland erhältlich.

Quelle: Europäischen Kommission - Vertretung in Deutschland

Redaktion: DIJA

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