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Erasmus-Studie: Ein Auslandsaufenthalt halbiert die Gefahr von Arbeitslosigkeit

Richtungsweiser zu verschiedenen Großstädten vor blauem Himmel. Bildquelle: GCPabloImages - Fotolia

Sie bekommen schneller einen Job, werden seltener arbeitslos, gehen eher ins Ausland und suchen sich häufiger ihre Lebenspartner in einem anderen europäischen Land. Ein Auslandsaufenthalt über das EU-Austauschprogramm Erasmus wirkt sich nachhaltig auf die Karrierechancen und den weiteren Lebensweg der Stipendiaten aus.

Die Wahrscheinlichkeit, über längere Zeit arbeitslos zu werden, ist bei ehemaligen Erasmusstudierenden nur halb so groß wie bei Absolventen, die keinen Auslandsaufenthalt absolviert haben. Fünf Jahre nach ihrem Studium ist die Arbeitslosenquote um 23% niedriger als bei Studierenden ohne Auslandserfahrung.
Erasmusstudierende erlangen zudem bei ihrem Auslandsaufenthalt Kompetenzen, auf die die Arbeitgeber/-innen großen Wert legen: 64% der Arbeitgeber/-innen suchen Bewerber/-innen mit internationaler Erfahrung und 92% legen Wert auf Querschnittskompetenzen wie Offenheit, Entscheidungsfähigkeit und Toleranz.

Die EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou bewertet die Ergebnisse der Studie, an der 80.000 Studierende und Unternehmen aus 34 europäischen Ländern teilnahmen, als sehr aufschlussreich. „… Die Studie belegt: Wenn man zum Studieren oder für ein Praktikum ins Ausland geht, erhöht man damit sehr wahrscheinlich seine Beschäftigungschancen. Mit dem Stipendium im Rahmen des neuen Programms Erasmus+ werden zwischen 2014 und 2020 bis zu vier Millionen Menschen die Möglichkeit erhalten, Auslandserfahrung zu sammeln – sei es während des Studiums, der Ausbildung oder für Lehr- oder Freiwilligentätigkeiten.“

Die vollständige Studie kann finden Sie unter europa.eu/rapid/press-release_IP-14-1025_de.htm

Quelle: europa.eu

Redaktion: DIJA

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