zur Übersicht

Ergebnisse der Meinungsumfrage „Die Jugend Europas im Jahr 2014“ veröffentlicht.

Schriftzug "Umfrage". Bildquelle: derateru / pixelio.de

Finanzen, Demokratie und Lebensperspektiven stecken in einer Krise und so dreht sich auch das Lebensgefühl vieler Jugendlicher um die Frage, was ihnen Europa bringt. Wenig Gutes zunächst – mehr als die Hälfte der jungen Europäer/-innen (57%) hat das Gefühl, dass sie in ihrem Land durch die Krise ausgegrenzt und vom wirtschaftlichen und sozialen Leben ausgeschlossen wurden.

Dennoch erscheint vielen die Zugehörigkeit ihres Landes zur Europäischen Union als Ausweg: Sieben von zehn jungen Europäer/-innen betrachten die Zugehörigkeit ihres Landes zur Europäischen Union in einer globalisierten Welt eher als Stärke. Die EU gilt immerhin 43% auch als persönlicher Ausweg. Sie möchten in einem anderen EU-Land arbeiten, studieren oder eine Ausbildung machen. Etas mehr als ein Viertel der Befragten (26%) fühlt sich aufgrund der Krise sogar gezwungen, in einem anderen EU-Land zu studieren oder zu arbeiten.

Mehr Zuversicht legen junge Menschen offenbar ausgerechnet in die politischen Möglichkeiten der Europäischen Union. So erscheint die Stimmabgabe bei Europawahlen 44% der jungen Europäer/-innen als die beste Möglichkeit, am öffentlichen Leben in der EU teilzunehmen. 23% sehen Partizipationsmöglichkeiten in Verbänden und Nicht-Regierungsorganisationen sowie in der Teilnahme an Debatten mittels Internet und sozialer Medien, gefolgt von der Teilnahme an Demonstrationen (22%).

Große Erwartungen richten sich an die Umsetzung demokratischer Wert in Europa. Nach Ansicht der jungen Europäer/-innen sollte das Europäische Parlament vordringlich die Menschenrechte (51%), die Redefreiheit (41%) und die Gleichstellung von Mann und Frau (40%) verteidigen. Und auch wenn junge Europäer/-innen das Internet und die sozialen Netzwerke intensiv nutzen, sind sie über deren Bedeutung für die Demokratie geteilter Meinung: 46% der jungen Europäer/-innen sehen soziale Netzwerke als Fortschritt für die Demokratie, während 41% denken, dass sie ein Risiko für die Demokratie darstellen.

Quelle: JUGEND für Europa

Komplette Umfrageergebnisse als PDF: www.jugendpolitikineuropa.de/downloads/4-20-3583/eb_395_synthesis_youth_en.pdf

Redaktion: DIJA

Begleiten Sie uns

RSS-Feed abonnieren IJAB auf Facebook IJAB-Alumni-Gruppe auf Facebook IJAB auf Twitter IJAB auf YouTube

Newsletter