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EU-Bildungsbericht: Trotz guter Fortschritte, weitere Anstrengungen dringend notwendig

Die EU-Staaten haben erfolgreich ihre Absolventenzahl in Mathematik, Naturwissenschaft und den technischen Fächern erhöht mit einem Anstieg von 37% seit dem Jahr 2000. Weniger erfolgreich waren sie jedoch in den folgenden Bereichen:

  • Reduzierung der Schulabbrecherquote
  • Erhöhung der Schüleranzahl, die die Sekundarstufe abschließen
  • Verbesserung der Lesekompetenz
  • Erhöhung des Anteils von Erwachsenen in einer Weiterbildung

Die EU-Bildungskommissarin Andoulla Vassiliou führte an, dass obwohl das Bildungsniveau in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen sei, zukünftig noch sehr viel Anstrengungen und Bemühungen unternommen werden müssten, um es weiter zu steigern. Sie ergänzte, dass der Schulabbruch nach wie vor ein sehr großes Problem ist, rund einer von sieben Schülern in der EU verlässt ohne Abschluss vorzeitig die Schule.  Einer von fünf Schülern weist mit 15 Jahren eine schlechte Lesekompetenz auf. Die Kommissarin forderte die Mitgliedstaaten auf trotz finanzieller Einschränkungen, denen die Staaten derzeit wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise gegenüberstehen, von Kürzungen im Bildungsbereich abzusehen. Ausgaben im Bildungsbereich sind eine lohnende Zukunftsinvestition für den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum, betonte die Kommissarin.

Quelle: European Youth Forum, Newsletter Youth Policy Issue 30, 26. April 2011.

Den Bericht können Sie in Englisch hier einsehen: EU education report: good progress, but more effort needed to achieve targets

Redaktion: Kerstin Wondratschek

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