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EU-Jugendbericht veröffentlicht: Beschäftigung und soziale Eingliederung oberste Priorität

Laut des am 10. September  verabschiedetem EU-Jugendbericht sind die Bereiche Jugendarbeitslosigkeit, soziale Integration, Gesundheit und Wohlbefinden junger Menschen als vorrangig in der europäischen Jugendpolitik zu betrachten. Der EU-Jugendbericht wird alle drei Jahre von der Europäischen Kommission herausgegeben. 2012 wird unterstrichen, dass die EU und die Mitgliedstaaten mehr unternehmen müssen, um junge Menschen zu unterstützen. Diese tragen die Hauptlast der Wirtschaftskrise. Seit dem Beginn der Wirtschaftskrise ist die durchschnittliche Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) in der EU um 50 % angestiegen, von 15 % im Februar 2008 auf 22,5 % im Juli 2012. Die höchsten Raten verzeichnen Griechenland und Spanien mit jeweils knapp über 50 %. EU-weit fanden rund 30 % der arbeitslosen Jugendlichen seit über einem Jahr keine Arbeit.

Seit dem letzten Bericht 2009 und mit Beginn der Umsetzung der EU-Jugendstrategie haben die Mitgliedstaaten ihre Anstrengungen verstärkt, Jugendlichen mehr Chancen zu eröffnen und insbesondere in die Bereiche Bildung, Beschäftigung und unternehmerische Initiativen für Jugendliche investiert. 

Der EU-Jugendbericht geht jetzt an den Rat der Europäischen Union. Es wird erwartet, dass er im November diesen Jahres angenommen wird. 

Weitere Informationen und EU-Jugendbericht zum Herunterladen hier ...

[Quelle: Europäische Kommission]

Redaktion: Susanne Klinzing

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