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EU-Jugendkonferenz Košice 2016: Gemeinsame Empfehlungen des Strukturierten Dialogs verabschiedet

Die Jugendkonferenz im Rahmen der slowakischen Präsidentschaft der Europäischen Union (EU) ist am 6. Oktober 2016 zu Ende gegangen. Sie war Teil des 5. Durchlaufs des Strukturierten Dialogs - einem Prozess, an dem junge Leute mitwirken und zur Europäischen Jugendpolitik beitragen können. Die Gemeinsamen Empfehlungen dieses Dialogs liegen nun vor.

Die EU-Jugendkonferenzen der laufenden Trio-Ratspräsidentschaft Niederlande, Slowakei, Malta konzentrieren sich auf das Thema “Enabling all young people to engage in a diverse, connected and inclusive Europe. Ready for life, ready for society.” Die verabschiedeten Empfehlungen und Forderungen an Politik und Praxis drehen sich daher um Bereiche, die dabei helfen und unterstützen, Jugendliche für das Leben fit zu machen:

  • Zugänge zu qualitativ hochwertiger und kritischer Information (weiter)entwickeln,
  • Angebote im formalen und non-formalen Bereich schaffen, um Beslastbarkeit und Selbstvertrauen junger Menschen zu stärken,
  • mehr Zugänge und Angebote entwickeln, um Diversität und Vielfalt zu erfahren,
  • das Bildungssystem lebensnaher gestalten,
  • das Engagement junger Leute für und in der Gesellschaft, insbesondere für sozial benachteiligtere Gruppen, stärken,
  • das Vertrauen der Jugendlichen in Europa wiederherstellen,
  • Hindernisse für Jugendmobilität beseitigen und Jugendmobilität erleichtern,
  • Jugendarbeit fördern und unterstützen.

Gemeinsame Empfehlungen (auf Englisch)

Gemeinsame Empfehlungen (auf Deutsch)

Am Ende der Konferenz wurden die Empfehlungen Vertreter(inne)n der EU-Kommission, des Europaparlaments und der Jugendministerien der EU-Mitgliedstaaten vorgestellt. Auf ihrer Sitzung im November werden sich die EU-Jugendminister/-innen in Brüssel in einer ersten Diskussion damit auseinandersetzen. Dann soll ein offizielles Dokument mit Empfehlungen für die Mitgliedstaaten und die EU-Kommission erarbeitet werden. Dieses soll im Mai 2017 verabschiedet werden.

Quelle: Europäisches Jugendforum, Strukturierter Dialog

Redaktion: DIJA

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