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EU-Kommission startet neue Initiativen für Jugend, Bildung und Kultur

Die Europäische Kommission hat am 22. Mai 2018 mehrere Initiativen zu Lernmobilität, stärkerer Beteiligung junger Menschen, frühkindlicher Bildung, Fremdsprachenerwerb und Kultur vorgestellt.

Damit will die Kommission die Bildungsmöglichkeiten in der EU verbessern und junge Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten stärken, damit sie sich aktiver in das demokratische Leben einbringen können. Auch das Potenzial der Kultur soll stärker für den sozialen Fortschritt genutzt werden. Laut Umfragen wünschen sich die Europäerinnen und Europäer mehr Unterstützung und Austausch bei der Aus- und Weiterbildung.

Vorgestellt wurden am 22. Mai:

  • eine übergeordnete Mitteilung „Ein stärkeres Europa aufbauen: Die Rolle der Jugend-, Bildungs- und Kulturpolitik“, in der die Kommission darlegt, wie sie die Göteborg-Agenda und den Auftrag des Europäischen Rates umzusetzen gedenkt;
  • eine Jugendstrategie für den Zeitraum 2019-2027 (Dija berichtete am 23.05.18), die die Teilhabe junger Menschen in Europa verstärken und ihnen bei der Politikgestaltung auf EU-Ebene mehr Gehör verschaffen soll und die die Bedeutung widerspiegelt, die die Kommission Investitionen in junge Menschen und ihre Zukunft beimisst;
  • Vorschläge für Empfehlungen des Rates zu Systemen für hochwertige frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, die die Grundlage für spätere Erfolge im Leben bilden, zur automatischen gegenseitigen Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen sowie der im Ausland erzielten Ergebnisse von Lernzeiten, die die Lernmobilität fördern soll, und zur Verbesserung des Lehrens und Lernens von Sprachen, um dafür zu sorgen, dass mehr junge Menschen Fremdsprachen beherrschen;
  • eine neue Agenda für Kultur, die dazu beitragen soll, das Bewusstsein für Europas gemeinsames, vielfältiges Kulturerbe zu schärfen. Sie soll das volle Potenzial der Kultur nutzen, um ein inklusiveres und gerechteres Europa zu schaffen, indem sie Innovation, Kreativität, dauerhafte Beschäftigung und nachhaltiges Wachstum fördert und die Außenbeziehungen der EU stärkt.

Die Initiativen setzen die Arbeiten am Europäischen Bildungsraum fort, der bis 2025 abgeschlossen werden soll. Die Mitteilung skizziert Pläne für die Einführung eines Europäischen Studierendenausweises, der die Lernmobilität fördern soll, indem der Verwaltungsaufwand und die Kosten für Studierende und Bildungseinrichtungen gesenkt werden. Die Kommission plant die Umsetzung bis 2021 als sichtbares Symbol für die europäische Identität der Studierenden.

Die ausführliche Pressemeldung können Sie auf der Internetseite der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland nachlesen.

Quelle: Europäische Kommission: Vertretung in Deutschland

Redaktion: DIJA

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