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EU-Rat Bildung, Jugend, Sport und Kultur tagte: Jugendbericht angenommen, Resolution zu neuem EU-Arbeitsplan Jugend verabschiedet

Interaktion und Netzwerk. Bildquelle: geralt / pixabay.com

Am 23. und 24. November 2015 tagte der EU-Rat der Minister/-innen für Bildung, Jugend, Kultur und Sport in Brüssel. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Themen Migration und Flüchtlinge und die Rolle der Jugendpolitik und Jugendarbeit in diesem Zusammenhang. Die Minister/-innen betonten, wie wichtig die sektorübergreifende Zusammenarbeit sei, insbesondere in den Bereichen Bildung, Jugend, Kultur und Sport. Ebenso wurde über Bildungs- und Fortbildungsstrategien zur Integration der jüngst angekommenen Zuwanderer und Menschen mit Migrationshintergrund gesprochen. Die Minister/-innen hoben hervor, dass es erforderlich sei, die Kompetenzen der Neuankömmlinge anzuerkennen und Intensiv-Sprachkurse anzubieten, um sozialer Ungerechtigkeit von vornherein entgegenzuwirken.

Der Rat nahm auch den kürzlich von der EU-Kommission vorgelegten EU-Jugendbericht an. Außerdem wurde eine Resolution zu einem neuen EU-Arbeitsplan für die Jugend (2016-2018) verabschiedet. Damit werden die EU und ihre Mitgliedstaaten in der Lage sein, weiter die nach wie vor hohe Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Folgen der Krise für junge Menschen abzumildern. Es handelt sich um einen flexiblen, strukturierten Plan mit einer begrenzten Anzahl von Schwerpunktinitiativen in bestimmten Bereichen.

Eine weitere Resolution, die verabschiedet wurde, dreht sich um die Förderung der politischen Beteiligung junger Leute an demokratischen Prozessen in Europa, einem der Schwerpunkte des gegenwärtigen Strukturierten Dialogs.

Mehr Informationen zu den Beschlüssen und Inhalten der Ratssitzung vom 23./24. November 2015 auf der Website des Europäischen Rats / Rats der Europäischen Union.

Quelle: Europäischer Rat / Rat der Europäischen Union

Redaktion: DIJA

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