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EU-Staaten sollen außerhalb von Schule und Hochschule erworbenen Fähigkeiten anerkennen

Fähigkeiten und Kompetenzen, die Menschen außerhalb von Schule und Hochschule erworben haben, sollen besser anerkannt werden. Das fordert die Europäische Kommission in einer am 5. September vorgelegten Empfehlung.

Angesichts der Arbeitslosenzahlen in Europa will die Kommission so insbesondere die Arbeitsmarktchancen von jungen Menschen und von Menschen mit wenig formalen Qualifikationen erhöhen.

"Wir wollen, dass alle Bürgerinnen und Bürger die am Arbeitsplatz, bei zivilgesellschaftlichen Gruppen oder im Internet vorhandenen Gelegenheiten zum Lernen optimal nutzen, um so ihre Kompetenzen auszubauen und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern," sagte Androulla Vassiliou, Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend. "In Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit hoch und das Wachstum gering ist, muss Europa ein ausgewogenes Angebot an Qualifikationen und Kompetenzen vorweisen können, denn nur so können wir für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und soziale Inklusion sorgen."

Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auf, bis 2015 umfassende Systeme zur Anerkennung dieser Qualifikationen einzuführen. Bisher gibt es diese nur in Finnland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden. Der Kommissionsvorschlag zum neuen "Erasmus für alle"-Programm ab 2014  sieht eine Finanzierung sämtlicher Bildungssektoren vor, also auch des nichtformalen und informellen Lernens.

Mehr Informationen in der vollständigen Pressemitteilung.

Quelle: Vertretung der Europäoschen Kommision in Deutschland

Redaktion: Christian Herrmann

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