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EU und China planen engere Zusammenarbeit im Bereich Jugendpolitik

Die Verbotene Stadt in Peking. Bildquelle Michael Lemke / pixelio.de

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur und Jugend, wird sich am 5.9. 2014 mit der chinesischen Vizepremierministerin Liu Yandong in Beijing treffen. Ziel des Treffens ist eine engere Zusammenarbeit zwischen der EU und China in den Bereichen Jugendpolitik, Bildung und Kultur. Dabei sollen auch weitere Politikfelder wie die Gleichstellung der Geschlechter und die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen einbezogen bezogen werden.
Diese Themen gehören zu den potenziellen neuen Prioritäten des vor zwei Jahren eingeführten „hochrangigen EU-China-Dialogs zwischen den Völkern“, der Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zwischen den Menschen der beiden Regionen aufbauen soll.  

In den vergangenen zehn Jahren haben die EU und China in den Bereichen Jugend, allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit durch bereichsbezogene politische Dialoge eng zusammengearbeitet. 2012 haben die Europäische Kommission und China beschlossen, diese sektorgebundenen Tätigkeiten im Rahmen des "hochrangigen China-EU-Dialogs zwischen den Völkern" zusammenzufassen; der Dialog ergänzt den Wirtschafts- und Handelsdialog und den strategischen Dialog zwischen der EU und China.

Die beiden Politikerinnen werden bei ihrem Treffen am Freitag in Beijing zudem erörtern, in welchen Bereichen die EU und China ihre Zusammenarbeit ausbauen könnten.

Vassiliou wird voraussichtlich auch auf die Möglichkeiten hinweisen, die durch Erasmus+, das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, offen stehen.

Die entsprechende Pressemitteilung der Europäischen Kommission finden Sie unter: europa.eu/rapid/press-release_IP-14-963_de.htm

Redaktion: DIJA

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